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Tagebuch Einträge 2011
[alle des Jahres 2011 auf einer Seite anzeigen]

2011-12-28
Staatsanwaltschaft stellt alle Ermittlungsverfahren gegen die Lebenshilfe ein


2011-12-23
Gilt für Switak-Freund Schultz auch das Gesetz? Nein, nicht einmal die Straßenverkehrsordnung.


2011-12-20
Jetzt im ÖVP-Shop


2011-12-19
Benko-Entlastung = Zeitungsente-GeschnaTTer


2011-12-13
Günther Platter: „Wir sind sehr gut aufgestellt!"


2011-12-07
Und wer, Switak, hat Ihnen den „Tuxer" spendiert?


2011-12-05
Würstelsieder Bodenseer


2011-11-29
Und wer, Herr Switak, hat Ihnen diesen 3000-Euro-Ranzen gesponsert?


2011-11-25
Warum kann Switak seinen Mietvertrag nicht vorlegen?


2011-11-23
Lebenshilfe Tirol: Geschäftsführer Anton Laucher fristlos entlassen!


2011-11-21
Fall Switak: Dem Finanzlandesrat droht ein Finanzstrafverfahren in eigener Sache


2011-11-17
Ich durfte gestern im Büro des Landesrates einmal ganz kurz sein Fotoalbum durchblättern


2011-11-15
Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger (ÖVP) alkoholisiert unterwegs


2011-11-08
Tandem Platter – Krieghofer


2011-11-06
Die Politiker-Inserate „Marke Faymann“ gehen in Tirol munter weiter


2011-11-01
Lobbyingaffäre Gruber: Wie der ÖVP-Vizebürgermeister versucht, mit einer gesäuberten Wikipedia-Seite die Wähler zu täuschen


2011-10-30
Schweinsager Herwig van Staa geht freiwillig ins Fernsehen, um sich seine Watschen abzuholen


2011-10-27
Tiroler Medienwirklichkeit (Folge 272): Anfüttern wörtlich


2011-10-24
Aus der Tiroler Medienwirklichkeit – Folge 271


2011-10-22
Warum die TT nichts über den Volksbank-Skandal schreibt?


2011-10-18
Wer weiß denn, ob Franz Grubers Lobbying-Gespräch tatsächlich stattgefunden hat?


2011-10-17
Der Fall des Lobbyisten Franz Xaver Gruber


2011-10-13
Ernst Strasser als Geburtstags-Kick für Georg Hofherr


2011-10-11
Die TIWAG hält sich ein Kampfblatt gegen „ihren“ Energielandesrat


2011-10-07
Wenn man null Ahnung von CBL hat, sollte man auch nicht darüber schreiben


2011-10-04
Richterin lässt Hofherr-Verhandlung wegen mir platzen


2011-10-01
Die ÖVP-Bauernbund-Funktionärinnen brauchen nicht mehr verarscht zu werden …


2011-09-28
Die Hackln in der Tiroler Volkspartei fliegen tief


2011-09-21
Amtsanmaßung der TIWAG


2011-09-16
Westendorf: Golfplatz-Prozess statt Golfplatz-Projekt


2011-09-14
Der Balkan beginnt am Rennweg!


2011-09-12
Platter Missbrauch von Steuermitteln für ÖVP-Werbung


2011-09-09
So zniachtelig ist's Zniachtele gestern bei "Tirol heute" die ganze Zeit auf seinem Stuhl gesessen


2011-09-05
Hofherr-Lobbying fürs Behördenfunknetz durch „Druck bei politischen Entscheidungsträgern“


2011-09-02
Erwin Zangerl, der Präsident der Arbeiterkammer, bestätigt durch beharrliche Nichtbeantwortung einer ganz einfachen Frage den Verdacht von TIWAG-Sponsoring in hinreichender Weise


2011-08-30
Tirols Bilderbuch-Opportunist


2011-08-27
Schmutzflecken auf dem Hemd des kleinkarierten Landeshauptmanns


2011-08-25
Telekom-Skandal: Vor Hochegger mit Tetron sollte wohl Hofherr mit Adonis den großen Schnitt machen


2011-08-22
Die Lebenshilfe hätte da auch noch so einen Kandidaten für die Aberkennung des Sozial-Ehrenzeichens der Stadt Innsbruck

2011-08-13
ÖVP Tirol zahlt TIWAG-Deppenaufschlag


2011-08-08
Zunehmende Mischpochisierung


2011-08-04
Wieder einmal ein kleines Rätsel


2011-07-28
US-Finanzbehörde auf Steuerfahndung im Kühtai


2011-07-25
Platter vehement für mehr Sicherheit im Verkehr


2011-07-20
Was tut eigentlich der TIWAG-Vorstand den lieben langen Tag?


2011-07-15
TIWAG-Umbau erneut verschoben


2011-07-11
Entrig


2011-07-08
Lügt der Landesrat oder lügt der Fotoapparat?


2011-07-04
Untersuchung der Black-Hawk-Affäre: Nein, keine Absprache hat es niemals nicht gegeben!


2011-06-30
Der Lobbyist in der Tiroler ÖVP-Zentrale


2011-06-27
Wie schon der Name sagt: Das Echo ist kein O-Ton, sondern nur ein Widerhall


2011-06-24
Die Presse: „Zahlte Heer Rundflug für Manager?“


2011-06-16
Georg Hofherr: „Strasser? Wer soll denn das sein?“


2011-06-13
Speicherprojekt Fotschertal: Zur Halbwertszeit von Regierungsbeschlüssen


2011-06-06
„Tirol ab sofort Atomstrom-frei“ Gerüchterstattung by TT, ORF, Krone


2011-05-26
Bei Leserbriefen ist es wie bei anderen Briefen auch. Es gibt normal (Schneckenpost) und express. Die Leserbrief-Schlag-Seite der Tiroler Tageszeitung


2011-05-24
Die personifizierte Vermählung von Tiroler Tageszeitung und TIWAG


2011-05-20
Der ORF-Chefredakteur geht Speck fressen zum Steixner und der ORF berichtet groß über das Speckfressen beim Steixner


2011-05-17
PR-Ethik-Rat (Wien) mahnt Hofherr Communikation


2011-05-16
TIWAG-Journalismus


2011-05-13
Zu dieser Figur möchte ich mich nun wirklich nicht mehr äußern


2011-05-10
Jetzt ist sich Hofherr sogar selbst schon peinlich


2011-05-05
Die Volksbank Tirol hat die Hass-Postings auf dietiwag.org gestoppt


2011-05-02
Wie der TIWAG-Chef ohne Genierer seine Rotary-„Freunde“ bedient


2011-04-26
Ermittlungen gegen einen unbekannten Täter namens Bruno Wallnöfer


2011-04-19
Hofherr und Strasser – Szenen einer Trennung


2011-04-15
Es macht warm ums Herz


2011-04-09
Die Stuhlprobleme des Präsidenten Bodenseer werden immer größer


2011-04-07
Agentur Headquarter: Günther Platters Berater gerät in den Strasser-Strudel


2011-04-05
Das „Leserforum“ der TT als Außenstelle der PR-Abteilung der TIWAG


2011-03-28
ÖVP-Absetzbewegung von Hofherr und Strasser


2011-03-22
Strasser: Die Hofherr-Connection


2011-03-20
Auch Josef Pröll war Opfer des TIWAG-Lobbyisten Ernst Strasser


2011-03-17
TIWAG-Aufsichtsrats-Rätsel


2011-03-06
Aufschrei der Basis: Offenes Schreiben an den Vorstand der Lebenshilfe


2011-03-03
Klebe, wie du, wenn du stirbst, wünschen wirst, geklebt zu haben


2011-02-23
Anton Steixner ist die Maske des Bauernvertreters verrutscht


2011-02-22
Die Militärmusik Tirol huldigt Gaddafi


2011-02-21
Es ist ein Glücksspiel beim Bauernbund


2011-02-17
Neues von der Tiroler Filzpartei


2011-02-15
Landesrat Reheis missbraucht Lebenshilfe-Opfer für übles politisches Spiel


2011-02-12
dietiwag.org-Dokument belastet Ernst Strasser im „Profil“


2011-02-06
Lebenshilfe Tirol: Aufstand der Betroffenen


2011-02-05
Hemmungslos. Schamlos. Einfallslos: Tiroler Volkspartei


2011-02-02
Und 10.000 Euro von der TIWAG für den FPÖ-Chef


2011-01-31
Stellenangebot


2011-01-24
Die Rechnungshofprüfung der TIWAG gerät zur Farce


2011-01-20
Schwuppdiwupp! Der „(FH)“ ist wieder da!


2011-01-13
Die TIWAG-Projektgemeinde Serfaus lässt sich vom TIWAG-Anwalt gegen die TIWAG vertreten


2011-01-05
Inge Partl hat zwar keine Wimperntusche oben, möchte aber nicht zu weinen beginnen


2011-01-02
Platter: Für gutes öffentliches Geld gibt’s gute private Schlagzeilen


  Die Lebenshilfe hätte da auch noch so einen Kandidaten für die
Aberkennung des Sozial-Ehrenzeichens der Stadt Innsbruck
   [22.08.2011]

„Ich habe die Entscheidung, nach 27 Bank-Dienstjahren in den Non-Profit-Bereich zu gehen, keine Sekunde bereut. Ich habe mehr aus diesem Umfeld bekommen, als ich je zurückgeben kann.“
Helmut Rochelt über seinen Wechsel zur Lebenshilfe (TT, 5.1.2005)

Das muss man sich zwischen Zunge und Gaumen ganz langsam zergehen lassen, jedes einzelne Wort. Und es dann mit dem, was weiter unten kommt, hinunterspülen.

Aus der immer noch anhaltenden Diskussion über die Zustände in der Lebenshilfe-Führung ist ausgerechnet der Name jenes Funktionärs völlig verschwunden, der sich dort ohne jeden Zweifel die größten Verdienste erworben, nein, das ist der falsche Ausdruck, die größten Verdienste verschafft hat. Als Finanzvorstand, als Geschäftsführer, als „Direktor“, als Aufsichtsrat: Helmut Rochelt. 2009 ist ihm – wörtlich - „für besondere Verdienste“ das Sozial-Ehrenzeichen der Stadt Innsbruck verliehen worden, auf Vorschlag seines Freundes Hanspeter Zobl, Präsident der Lebenshilfe, der sich seinerseits diese Trophäe schon 2004 gesichert hatte.



Zobl, Rochelt, Barbist bei der Verleihung im April 2009 (mehr)

Im Zusammenhang mit der bisher gehandhabten fahrlässigen Vergabe von Sozial-Ehrenzeichen (auch an mutmaßliche Verbrecher) prüft die Stadt Innsbruck derzeit Möglichkeiten zur nachträglichen Aberkennung dieser Ehrung. Mal schauen, ob die Gründe dafür bei Helmut Rochelt reichen werden.


Besondere Verdienste

Was sich Helmut Rochelt außerhalb jeder Norm an Subventions- und Spendengeldern genehmigt hat, geschah in engstem Zusammenspiel mit seinem Herrn und Meister Hanspeter Zobl, dem Rochelt dafür wiederum die fettesten Notar-Honorare zugestanden hat.



Rochelt (Paraphe rechts oben) gewährt seinem Freund Zobl 114.265 Euro aus einem der Lebenshilfe zugefallenen Erbteil (hier nachzulesen)


Als Zobl 2001 designierter Präsident der Lebenshilfe wird, setzt er als erstes Rochelts Geschäftsführergehalt von 70.000 Schilling auf 100.000 Schilling (7.267 Euro) hinauf.



43 Prozent Lohnerhöhung auf einen Schnall: 2001

Im Jahre 2005 erhöht Zobl Rochelts Gehalt von damals 7.800 Euro auf 9.500 Euro. Das sind 22 Prozent:



9.500 Euro monatlich für Rochelt: 70 % aus Subventionen des Landes an die GesmbH, 30 % aus Spenden an den Verein

Im September 2006, knapp vor der Ermittlung der Abfertigungsbemessungsgrundlage für Rochelt, erhöht Zobl noch schnell auf 10.000 Euro. Als Rochelt mit Mai 2007 als Geschäftsführer der Lebenshilfe GesmbH in Pension geht, steht sein Gehalt bei 10.220 Euro. Zur gesetzlichen Abfertigung von 71.539 Euro gewährt Zobl seinem Freund noch eine „freiwillige Abfertigung“ in der Höhe von 49.738 Euro. Das noch dazu, obwohl ihm die Lebenshilfe 1992, als Rochelt bei der Raika Igls gekündigt hatte, um „in den Non-Profit-Bereich zu gehen“, die Abfertigung der Bank in der Höhe von 1 Million Schilling ausbezahlt hatte.



Vier Monatsgehälter à 10.220 ergeben 40.880 Euro (erste Zeile). Urlaubsersatz laufend plus Urlaubsersatz Sonderzahlung plus Abfertigung plus freiw. Abfertigung ergeben 2007 einen Auszahlungsbetrag brutto von 194.444 Euro.

Helmut Rochelt kassiert im Mai 2007 zwar fette Abfertigungen, geht aber gar nicht in Pension oder weg von der Lebenshilfe. Er wird mit gleichem Datum Geschäftsführer des Vereins Lebenshilfe, eines Vereins mit drei Angestellten. Rochelts Wochenstunden werden auf 20 reduziert, sein Gehalt dafür beginnt mit 5.500 Euro. Plus 500 Euro Sachbezug.

Wie gesagt, Zobl und Rochelt spielen perfekt zusammen. Nicht nur am Golfplatz in Igls, wo Rochelt gewohnheitsmäßig die Mittwochvormittage in seiner Dienstzeit verbracht hat.

Obwohl Lebenshilfe-intern festgelegt ist, dass die Dienstautos der Geschäftsführer (nach Abzug eines ca. 20-Prozent-Rabattes!) einen Kaufpreis von 24.000 nicht übersteigen dürfen, genehmigte Zobl dem Geschäftsführer Paul Barbist 2006 ein um 40 Prozent teureres Fahrzeug (Opel Signum), dem Geschäftsführer Anton Laucher 2009 ein um 70 Prozent teureres (Audi Q5) und Helmut Rochelt 2010, ein Jahr vor der beabsichtigten Pensionierung, ein um über 100 Prozent teureres Modell, einen Kompakt-SUV Volvo XC60. So subventionieren die Behinderten in der Lebenshilfe mit ihren Tagsätzen die Bonzen in der Lebenshilfe.



Ganz schön zynisch: Mit breitem Grinsen bedankt sich Helmut Rochelt für die Spenden, an denen er sich persönlich bereichert.


Sozial-Ehrenzeichen oder Asozial-Ehrenzeichen?

2005, knapp bevor Zobl sich die berühmten 114.000 Euro von einem Erbteil an die Lebenshilfe durch seinen Geschäftsführer Rochelt hat ausbezahlen lassen, hat er diesem ohne jeden Beleg zum Drüberstreuen 14.400 Euro an Aufwandsentschädigung genehmigt.



2005 wollte Rochelt auch seinen Sohn – auf entsprechendem Gehaltsniveau – bei der Lebenshilfe unterbringen. Da dort kein Bedarf an einer ungelernten Arbeitskraft bestand, wurde er in eine IT-Firma verschoben, die mit Aufträgen der Lebenshilfe gefüttert wurde. Das Gehalt kam trotzdem von der Lebenshilfe:



In Form von Honorarnoten hat die Firma CSD der Lebenshilfe eineinhalb Jahre lang die monatlichen Bezüge von Rochelt junior unter dem Titel „Ausbildung eines EDV-Technikers“ in Rechnung gestellt. Er blieb übrigens trotz dieser aus Lebenshilfemitteln (Landessubventionen) finanzierten Ausbildung in der Privatwirtschaft.

Wenn Helmut Rochelt sagt: „Ich habe mehr aus diesem Umfeld bekommen, als ich je zurückgeben kann“, dann hat er recht. Und doch nicht ganz. Denn er hat es nicht bekommen, sondern es sich genommen. Schamlos. Unter der Mittäterschaft von Hanspeter Zobl.

Bei den Kandidaten für die dringende Aberkennung der Sozial-Ehrenzeichen der Stadt Innsbruck sollten die beiden nicht übergangen werden.

   
     
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