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Tagebuch Einträge 2017
[alle des Jahres 2017 auf einer Seite anzeigen]

2017-04-24
Weshalb die TT fast „jedes Wort wert“ ist


2017-04-22
Tiroler FPÖ-Funktionär gratuliert seinem Facebook-Freund Adolf Hitler zum Geburtstag


2017-04-20
Eines von beiden ist ein FPÖ-Fake. Welches?


2017-04-18
Eklat in Alpbach: Herzjesu-Minister Rupprechter lässt „Haderer-Kühe“ von Privatgrund entfernen


2017-04-15
Herr A. macht sich gern größer als er ist


2017-04-10
Das Schlamassel bei der Kaiserjägermusik – und der Landeshauptmann mittendrin


2017-04-08
Mann beißt Hund oder: FPÖ-Chef verteidigt straffällig gewordenen Wirtschaftsflüchtling


2017-03-27
Die höchst seltsamen Familienbande von Buch bei Jenbach


2017-03-18
„Dachmarke Tirol“


2017-03-14
Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“


2017-03-06
Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand


2017-02-28
Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte


2017-02-19
Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse


2017-02-15
Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen


2017-02-14
„Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …


2017-02-08
Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!


2017-02-06
Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite


2017-02-01
Pressefreiheit Tirol 4.0


2017-01-30
Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger


2017-01-28
Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde


2017-01-23
Der „Fall Handl“


2017-01-19
Abgeordneten-Immunität aufgehoben: Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen


2017-01-17
Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig


2017-01-15
Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel


2017-01-12
Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden


2017-01-10
Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung vom Presserat verurteilt


2017-01-09
Verdacht des Vergehens der Verhetzung


2017-01-06
„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)


  Weshalb die TT fast „jedes Wort wert“ ist   [24.04.2017]

Vergangenen Samstag, kurz nach 8 Uhr morgens, wurde hier die Hitler-Huldigung eines Tiroler FPÖ-Funktionärs öffentlich gemacht (Eintrag vom 22.4.). Drei Stunden später war er aus der Partei ausgeschlossen und kurz nach Mittag ging die Geschichte per APA-Meldung an die Medien, welche sie alle gleich 1:1 online stellten. Wie versehentlich auch die TT, obschon die Aussendung doch einen schwerwiegenden Fehler enthielt.




Tiroler Tageszeitung (online), 22.4.2017, 13:02


Aber niemandem ist der Lapsus aufgefallen!
Bei Standard, Presse, Salzburger und Oberösterreichische Nachrichten, Kleine Zeitung, Kurier usw. findet er sich sogar heute noch. Nur die TT hat ihn wenig später entdeckt und natürlich dann auch gleich behoben.

Wer findet ihn?




Tiroler Tageszeitung (online), 22.4.2017, 16:26


Dazu – aus der derzeit laufenden TT-Eigenwerbung:



   
  Tiroler FPÖ-Funktionär gratuliert seinem Facebook-Freund Adolf Hitler zum Geburtstag   [22.04.2017]

Franz Schardinger ist Mitglied der Imster FPÖ-Bezirksparteileitung.




Am 20. April 2017 postet er auf der Facebook-Seite eines Peter Zeinlinger unter dessen
Hinweis auf Hitlers Geburtstag (oben) diesen Eintrag (unten):



Der "Happy-Birthday"-Eintrag ist jetzt, 40 Stunden später, immer noch online.


Franz Schardinger war mit seinen FPÖ-Freunden nicht nur beim Akademikerball in Wien,
sondern auch im Bundespräsidentenwahlkampf für Norbert Hofer im gesamten Oberland aktiv.




Auf seiner eigenen Facebookseite veröffentlicht FP-Schardinger am 20. April dieses Posting:



Der Geburtstagswunsch (großes Bild) ist jetzt, 36 Stunden später, immer noch online.


Und jetzt schauen wir einmal, wie ein FPÖ-Landesobmann oder auch ein
FPÖ-Bundesobmann, unten mit Schardinger (rechts) im Bild, sich öffentlich dazu verhalten.

Die Zeit läuft.




   
  Eines von beiden ist ein FPÖ-Fake. Welches?   [20.04.2017]





Siehe auch:
Herr A. macht sich gern größer als er ist

   
  Eklat in Alpbach: Herzjesu-Minister Rupprechter lässt „Haderer-Kühe“ von Privatgrund entfernen   [18.04.2017]

Im Congress Centrum Alpbach findet heute und morgen die Tagung Frauen in Bergregionen statt, zu der auch Minister Andrä Rupprechter angereist ist.

Zu diesem Anlass hat Karin Duftner, die Altwirtin des Böglerhofes, in der von ihrer Familie bewirtschafteten Wiese die sehr bekannten, vom Cartoonisten Gerhard Haderer geschaffenen Kühe aufgestellt, um auf den verheerenden Milchpreis „in den Bergregionen“ aufmerksam zu machen.



Die berühmten Haderer-Kühe auf Archivbildern

Nach der Eröffnung der Konferenz durch den Minister und der ersten Veranstaltung am Nachmittag waren die „kritischen Kühe“ weggeräumt, offenbar auf Anweisung des Ministers durch Arbeiter der Gemeinde. Die Kühe seien illegal in der Wiese gestanden, so Rupprechter, der keine Kritik an seiner Politik ertragen mag.

Und ein aktuelles Bild aus Alpbach, knapp bevor die Kühe abgeführt wurden:



   
  Herr A. macht sich gern größer als er ist   [15.04.2017]



   
  Das Schlamassel bei der Kaiserjägermusik – und der Landeshauptmann mittendrin   [10.04.2017]





Günther Platter, Schirmherr der Apfolterer-Truppe, schweigt – das Tenorhorn fest an seinen Mund gepresst – und möchte die Affäre rundum ihn herum wieder einmal aussitzen.

Die höchst dubiose Finanzierung einer Moskaureise

Hier wird über die Causa Kaiserjägermusik im Forum diskutiert.

   
  Mann beißt Hund oder: FPÖ-Chef verteidigt straffällig gewordenen Wirtschaftsflüchtling   [08.04.2017]

Am 17. Jänner wurde hier über Hetz-Postings auf der Hetz-Seite eines Wirtshauspächters in Obsteig berichtet. Dieser Tage hat - wie Tiroler Tageszeitung, ORF und Krone nicht berichtet haben - der Prozess gegen ihn am Landesgericht Innsbruck stattgefunden.
Sein Anwalt: der berüchtigte Tiroler FPÖ-Obmann, der eine Vorliebe für kriminelle Ausländer hat, in dem Sinne, dass er eine Vorliebe für Hetze gegen sie hat und ihr auf seinem Facebook-Account breiten Raum gibt.

Bei seinem Mandanten handelt es sich um einen zugezogenen Deutschen, der in Deutschland zweimal vorbestraft ist (einmal wegen Betrugs), dort massiv Schulden gemacht hat und vor diesen nach Österreich geflüchtet ist. Um hier gegen nach Österreich geflüchtete unbescholtene Menschen zu hetzen.
Abwerzger, ein gelernter rabiater Burschenschafter, kommt auch als Anwalt nicht aus seinem Milieu heraus. So rät er doch allen Ernstes dem Angeklagten, sich wegen dieses Postings nicht schuldig zu bekennen:




„AK 47“ = Kalaschnikow (Awtomat Kalaschnikowa, 1947)


In seiner Aussage vor Gericht redet sich der Angeklagte unter Anleitung seines Anwalts folglich in einen unglaublichen Wirbel hinein und belastet sich mit jedem Satz, den er sagt, selbst immer mehr. Bis auch der Letzte im gutgefüllten Saal weiß, wie er das mit der „AK 47“, das er ganz anders verstanden haben will, wirklich verstanden hat. Trotzdem plädiert sein Anwalt für Freispruch im Falle dieses Postings und für Milde in Falle der zwei anderen. Abwerzger bezeichnet seinen Mandanten als mittellosen, reumütigen Mann, der es ehrlich meine, aber verunsichert sei durch die täglichen Meldungen von Gewalt und Unruhe. Wie zum Beispiel er, Abwerzger, sie ständig verbreite (hier). Nein, Letzteres sagt er natürlich nicht.

Die Richterin sieht das ganze ein bisserl anders und verurteilt den Wirt vom Lehnberghaus wegen Verhetzung durch Aufforderung zur Anwendung von Gewalt zu 280 Tagsätzen unbedingt. Das Urteil ist rechtskräftig.


Hier wurde und wird über den Fall im Forum diskutiert.

   
  Die höchst seltsamen Familienbande von Buch bei Jenbach   [27.03.2017]

Otto Mauracher, der Bürgermeister von Buch bei Jenbach, ist vor wenigen Tagen zurückgetreten nach dubiosen Grundstücksgeschäften zugunsten seiner Frau Herta.
Interimistisch übt Vizebürgermeister Walter Wallner das Amt aus. Wallner kommt auch von der blauen „Freien Bürgerliste“. Wallner ist der Bruder von Herta Mauracher. Er findet übrigens absolut nichts Anrüchiges an den sehr anrüchigen Grundstücksdeals seiner Schwester. „Wer soll denn da geschädigt worden sein?“

Der Vertrag von Herta Mauracher als Käuferin und Hermann Lechner als Verkäufer (100 EUR/m²) wurde übrigens in der Rechtsanwaltskanzlei von Dietmar Ritzberger in Schwaz ausgearbeitet. Ritzberger ist ebenfalls Mandatar der blauen „Bürgerliste Buch“ und – reiner Zufall – ein weiterer Schwager von (Ex-)Bürgermeister Mauracher.
Die Kanzlei Ritzberger-Janovsky ist auch regelmäßig für die Gemeinde Buch tätig.




Bei einem weiteren Grundstücks-Deal hat, wie man hört, Bürgermeister Mauracher seinem Listenfreund Johann Prosch (Weberbauer) drei Gründe in Baugründe umgewidmet, ohne dass dieser dafür – wie andere – auch nur einen Quadratmeter Grund der Gemeinde für den Sozialen Wohnbau zur Verfügung stellen musste. Als Immobilienmaklerin bei diesem Deal ist übrigens Margit Mauracher, die Schwägerin des Bürgermeisters, aufgetreten.

Die „Freie Bürgerliste Buch“ ist somit schwer in die Causa involviert, in der seit vergangener Woche auch das Landeskriminalamt ermittelt.


Hintergrund: Flugblatt Buch

   
  „Dachmarke Tirol“   [18.03.2017]










Vergiss es!


Nachtrag - außer Konkurrenz:




   
  Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“   [14.03.2017]

Bekanntlich ist es für Günther Platter unheimlich wichtig, selbst Chef des Landesschützenbundes zu sein und der Tiroler Kaiserjäger und Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes und des Tiroler Trachtenverbandes und des Tiroler Sängerbundes.

Wobei ihn das Ehrenamt bei letzterem etwas weniger freuen dürfte, seit es dort ordentlich Knatsch gibt. In der Kritik steht Manfred Duringer, Sängerbund-Obmann von Platters Gnaden. Auslöser ist die für kommenden Samstag einberufene außerordentliche Generalversammlung des Vereins, in welcher Duringer eine umstrittene Statutenänderung durchpeitschen und mittels vorgezogener Neuwahlen seine Position festigen möchte.
Dagegen gibt es Widerspruch von Seiten eines der Mitglieder-Chöre des Tiroler Sängerbundes und der „Initiativgruppe Tiroler Sängerbund“ in Form eines Offenen Briefes an dessen Präsidenten Günther Platter.

Die Verfasser wollten, dass Ihr Schreiben über das Sekretariat an alle Mitglieder versandt wird. Duringer hat das abgelehnt und ist schnurstracks zu seinem Schutzherrn gerannt, dessen knappe Anweisung im Titel dieses Artikels wiedergegeben wird.

Auszüge aus „Offener Brief - Chor der Vielfalt und Initiativgruppe Tiroler Sängerbund an den Präsidenten des Tiroler Sängerbundes (TSB), HLH Günther Platter, alle Mitgliedschöre und Ensembles des TSB und den Vorstand des TSB“:




Manfred Duringer, Obmann des Tiroler Sängerbundes, mit seinen beiden Hebstecken


Tiroler Sängerbund vebietet Chören das Singen

Die Initiativgruppe hat auch Anträge auf Abänderung der Tagesordnung eingebracht, wie es in den Vereinsstatuten vorgesehen ist. Die Reaktion Duringers auf diesen demokratischen Einspruch war die Einschaltung der Rechtaanwaltsskanzlei Klaunzer & Klaunzer. Und diese droht der Obfrau des „Chors der Vielfalt“ damit, seine Mandantschaft werde sich „erforderlichenfalls auch gerichtlich gegen Sie zur Wehr setzen“.
Und weil es die Kritiker gewagt haben, in einem Rundmail anzukündigen, dass sie bei der Generalversammlung am Samstag zur Verabschiedung des Vorstandsmitgliedes Bernhard Sieberer zwei Lieder singen wollen, wird ihnen ein Eingreifen „theoretisch sogar mit Hilfe der Polizei wegen Hausfriedensbruch“ in Aussicht gestellt.

Tirol, wie es singt und – über den Sängerbund-Obmann – lacht.


Reaktion:



Tiroler Kronenzeitung, 19.3.2017

   
  Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand   [06.03.2017]



Nachträglich hör ich, jemand soll mit so einem M-Preis-Etikett schon zur TT gegangen sein und ihr vorgeschlagen haben, darüber zu berichten.
Geht aber nicht. Kann sie nicht. Weil ganz schwerwiegende „Argumente“ dagegen sprechen (hier). Lückenpresse eben.

   
  Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte
   [28.02.2017]

19. September 2003. Der Eurofighter, den Östereich anschaffen will, gilt bereits als zu teuer, als teilweise flugunfähig und als nicht vertragsgemäß lieferbar. Eine kleine AAB-Delegation aus Tirol macht sich trotzdem auf den Weg zur Herstellerfirma EADS in Manching bei München. An der Autobahnraststätte Irsching stößt, mit dem Dienstauto aus Wien kommend, Verteidigungsminister Platter zur genannten Gruppe, der auch ein paar Journalisten angehören. Er steigt um in den Kleinbus aus Tirol und beginnt laut eines Ohrenzeugen auch schon zu schwärmen vom Eurofighter und von den „Gegengeschäften und wieviele Arbeitsplätze dadurch in Tirol entstehen würden“.



Platter im Eurofighter-Werk. Mit dabei auch sein Wiener Büroleiter Christian Switak (kleines Foto oben), immer schon quasi der Spezialist für Gegengeschäfte. (Fotos: WoPic)


Bei EADS werden Platter und Co. vom Vizechef des Eurofighter-Programms empfangen. Während das Gerät (Stückpreis 110 Millionen Euro) europaweit schon unter heftiger Kritik steht, erklärt Platter in der Fabrikhalle: „Ein Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag kommt für Österreich nicht in Frage. Der Eurofighter ist das klar beste Produkt.“
Man spricht auch über ganz große Gegengeschäfte für Tirol. Man spricht von Betriebsansiedlungen in Tirol. Die Universität Insbruck soll einen Forschungsauftrag erhalten. Insgesamt sollen fünfzig Tiroler Firmen profitieren. Günther Platter: „Wenn uns da etwas gelingt, dann wird der Eurofighter auch ein Tirol-Fighter.“

Und das, liebe Kinder, ist das Ende der Geschichte davon, wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte nach Tirol gebracht hätte.

   
  Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse   [19.02.2017]

Die Tiroler Tageszeitung hat in ihrer landesweiten Ausgabe noch mit keinem einzigen Wort darüber berichtet, wie die TIWAG zehn Hektar Gewerbegrund, der ihr rechtsmäßig nicht gehört, an den Speckfabrikanten Handl verkauft hat. Ist ja nur der größte Industriebetrieb des Oberlandes und ist ja nur der größte Nahrungsmittelproduzent Tirols. Und es geht ja nur um das größte Landesunternehmen.

Okay, die TIWAG hat die Hypo gerettet und deren Aufsichtsratsvorsitzender ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Tiroler Tageszeitung. Okay, der TIWAG-Eigentümervertreter und der TT-Vorstandschef üben ungeniert seit Jahren gemeinsam in aller Öffentlichkeit auf ihren Blasinstrumenten (z.B. hier) und auch die beiden Chefredakteure der TT hupfen, wenn die TIWAG pfeift (hier).

Aber wie steht man dann da als TT, wenn in angesehenen nationalen und internationalen Medien große Geschichten über den Fall Haiming erscheinen?
Allein in den vergangenen fünf Tagen gab es zum Beispiel diese Berichte:




Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2017 - vergrößern




The Times (London), 15. Februar 2017




Ö 1 Mittagsjournal (ORF), 18. Februar 2017 - nachhören





Profil, 19. Februar 2017 - als PDF lesen


Außerdem berichteten zuletzt u.a. auch schon die Daily Mail, Russia Today, Times of Israel, Expressen (Schweden) und der Daily Mirror.


„Tirol heute“:



Tirol heute, 14.3.2017


„Report“ (ORF):



Report, 14.3.2017

   
  Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen    [15.02.2017]

Früher einmal warb die Tirol Werbung für neue Tiroler Architektur und mit ihr für Tirol und für sich selbst, heute, im Zeitalter von TirolBerg und Tirol 4.0, beauftragt sie die norwegisch-amerikanische Architekturfabrik Snøhetta Arkitektur og Landskap mit der Planung einer neuen Dependance am Eingang zur Innsbrucker Altstadt (Burggraben 3).
Ohne Ausschreibung, ohne Wettbewerb.

In Tirol hätte es eine ganze Reihe ausgezeichneter Architekten, auch mit Preisen ausgezeichneter Architekten gegeben, die so einen Auftrag einer öffentlichen, mit Pflichtabgaben finanzierten Einrichtung mit großer Freude angenommen und großem Engagement ausgeführt hätten.

Wie könnte ein Bau der Tirol Werbung spitzenmäßiger für Tirol werben, als mit spitzenmäßiger Tiroler Architektur?

Wer hat zu verantworten, dass dies nicht passiert?



   
  „Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …   [14.02.2017]

Fabian Walch, Bezirksparteiobmann der FPÖ Reutte (und inzwischen auch Pressesprecher und Landesparteisekretär), tritt als Gastkrakeeler bei einer AfD-Veranstaltung in Garmisch-Partenkirchen auf.

Naturgemäß schallt es entsprechend zurück (ab Minute 0:52).



Fabian Walch ist übrigens einer der angeblich drei Moderatoren von Abwerzgers Facebook-Seite, wo auch ununterbrochen kastriert, gehängt und angezündet wird.

   
  Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!   [08.02.2017]

Nach der komplett verunglückten Präsentation einer Luftblase mit dem Titel „Tirol 4.0“ und einer leider bekannt gewordenen peinlichen SMS musste gestern über höhere Weisung eine komplette Zeitungsseite in die TT eingerückt werden, eine „entgeltliche Einschaltung“ ohne Entgelt, getarnt als redaktioneller Beitrag, der den geplanten ÖVP-Wahlkampfschlager „Tirol 4.0“ noch irgendwie retten sollte.
Den unmöglichen Versuch unternommen hat der durch einen Schuss ins Knie bereits schwer angeschlagene, nun, Querdenker, glaub ich nennt man das, wenn man komplett ansteht und nichts weitergeht, Andreas Braun.

Sein Text, nein, so kann man das nicht sagen, der Text, den Andreas Braun bei der TT als den seinen abgegeben hat, ist hier nachzulesen: Expedition in Tirols Zukunft


Ein paar Schlüsselpassagen:


Frank Meyer:
Was man heute vorfrisst, muss man später meist nachhungern.

Andreas Braun:
Wir haben leichtsinnig vorgefressen, nun müssen wir … um nicht bitter nachhungern zu müssen.



Roland Baader:
Sozial- und Wohlfahrtstaates erzeugte und genutzte Risikoscheu und Sicherheitsmanie der Menschen ist das größte aller Risiken einer Volkswirtschaft und führt über die Erosion...

Andreas Braun:
Perversion des Sozial- und Wohlfahrtsstaates durch Überdehnung, Erosion der Volkswirtschaft durch Überregulierung, Risikoscheu und Sicherheitsmanie …



Die Presse:
Schutzgeld für den Sozialstaat. ... für höhere Steuern auf Besitz … den gefräßigen Staat

Andreas Braun:
Schutzgelder … an den gefräßigen Staat“



Otto Scharmer:
um einen Weg von einer Egosystem- zu einer Ökosystem-Wirtschaft zu finden....

Andreas Braun:
von alten Egosystemen zu neuen Ökosystemen



Peter Sloterdejk:
Umrüstung der Technosphäre auf homöotechnische und biomimetische Standards würde ….

Andreas Braun:
Technik durch Umrüstung auf biometische und homöotechnische Standards



Alles ohne Quellenangabe, versteht sich.



It’s huge! It’s great! Tirol 4.0 is the greatest 4.0 ever!

   
  Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite   [06.02.2017]

In der Serie von Mordaufrufen auf der Facebook-Seite des Tiroler FPÖ-Obmanns gibt es einen ersten Strafantrag der Staatsanwaltschaft Innsbruck, dem weitere folgen werden.

„Kugel in kopf und ab in ein loch….“ schrieb da ein Abwerzger-Fan im Juni 2016. Ausgelöst wurde, wenn schon nicht die „Kugel in kopf“, so doch das Posting „Kugel in kopf“ durch Abwerzger himself.



Das Ermittlungsverfahren gegen Ferdinand B. wurde dagegen eingestellt. Er hat zwar, wie die Staatsanwaltschaft sagt, die Tötung von Asylwerbern gutgeheißen, „aber nicht seinerseits (wie Patrick H.) dazu aufgefordert. Das Gutheißen von Straftaten ist aber nur dann strafbar, wenn es sich auf eine tatsächlich bereits passierte, konkrete Straftat bezieht. Das war nicht der Fall.“


Das Posting von Patrick Karl Huter war mindestens 50 Stunden - wie die Staatsanwaltschaft das nennt - „einer breiten Öffentlichkeit zugänglich“. 50 Stunden sind für das hektische Facebook eine ganze Ewigkeit. Gelöscht wurde es erst, nachdem ein anderer Facebook-Nutzer es gemeldet hatte.

Herr Abwerzger gibt ja damit an, dass er drei Moderatoren beschäftige, welche Hasspostings umgehend löschen würden. Wie oft müssen diese dann da wohl drübergelesen haben? Oder aber, zweite Möglichkeit, sie haben den „Aufruf zum Töten“ (Staatsanwaltschaft) bewusst stehen gelassen.



Zu den drei anständigen Moderatoren der Faceboook-Seite Abwerzgers kommt ja auch noch er selber, ist er doch schier pausenlos online – im Zug, im Auto, im Landtag, beim Ball, beim Familienausflug, Tag und Nacht. Wenn er schon ununterbrochen Leute zu widerlichen Kommentaren aufhussen kann, dann könnte er die allerwiderlichsten oder zumindest die kriminellen doch auch selbst löschen. Möchte man meinen.

Die Hauptverhandlung in Sachen „Kugel in kopf und ab in ein loch…“ ist für den 15. März 2017 anberaumt.

   
  Pressefreiheit Tirol 4.0   [01.02.2017]

Ich bin in den letzten Tagen immer wieder angegangen worden, ob man das SMS des als Tiroler Vordenker gehandelten Andreas Braun an den Direktor des ORF-Landesstudios nicht vollinhaltlich veröffentlichen kann.
Man kann.
Als Dokument dafür, wie da einer schon einmal vordenkt, wie er sich 4.0 vorstellt.

Nichtiger Anlass war der Beitrag eines ORF-Redakteurs in „Tirol heute“, der angesichts des hilflosen Gestammels bei einer Pressekonferenz von Karl-Heinz-Töchterle, Andreas Braun, Ingrid Felipe und Günther Platter zuwenig euphorisierend ausgefallen war.









Andreas Braun ist auch nach diesem unüberhörbaren Ruf nach Zensur und Strafverfolgung eines Journalisten Chefideologe von Tirol 4.0.

   
  Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger   [30.01.2017]

Am kommenden Donnerstagabend wird der Tiroler Landtag in geheimer Sitzung die politische Immunität des FPÖ-Obmanns aufheben. Damit erst kann die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit ihren Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Verhetzung beginnen.
Obwohl Abwerzger extrem Rechte sonst sehr gern vor Gericht vertritt, wird er seine eigene Verteidigung wohl in die Hände eines Kollegen legen. Wir hätten da einen scharfen Tipp für ihn: den Innsbrucker Anwalt Patrick Gaulin. Der weiß nämlich, wenn es um Hetzpostings geht, wovon er redet.

Und Abwerzger liebt ihn, respektive „liked“ ihn. Er und seine Frau Martina sind ganz oft die allerersten, die bei Gaulins menschenverachtenden Facebook-Postings auf den „Gefällt mir“-Button drücken (hier).











   
  Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde   [28.01.2017]

Wenn er am Sonntag erneut im Fernsehstudio sitzen wird, wird ihm – aufgrund der Geschichte unten – nicht mehr TT-Spezl Vahrner gegenübersitzen dürfen, sondern TT-Spezl Zenhäusern. Als Stichwortlieferant.


Platter hatte nichts zu tun mit Eurofighter, EADS und Gegengeschäften (Tagebuch, 14.12.2012)

Da gab es kürzlich einen unsäglichen Auftritt Günther Platters in der ORF-Pressestunde, der nur vom noch unsäglicheren Auftritt des TT-Chefredakteurs Alois Vahrner übertroffen wurde, der ihm - wie vorher ausgemacht - die Hölzln zuwarf.

Es ging vor allem um das Thema Eurofighter. Mit der Entscheidung für diese Geräte hatte Platter natürlich nie etwas zu tun: „Damals war ich noch Landesrat in Tirol. Da war alles schon beschlossen.“ Auch über die Gegengeschäfte, die jetzt die Korruptionsstaatsanwaltschaft beschäftigen, weiß er nichts: „Zum Zweiten hat es auch immer wieder eine klare Trennung gegeben beim Eurofighter: einerseits die militärischen Angelegenheiten, die technische Ausrüstung und zum zweiten die Gegengeschäfte – zuständig das Wirtschaftsministerium.“ Ja, aber Platter war doch in der blau-schwarzen Bundesregierung, oder? „Ich war natürlich bei dieser Regierung anwesend und kann auch eines sagen: es ist sehr viel weitergegangen.“
Als hätte er all das erst vor kurzem in der Zeitung gelesen („ich bin ja ebenfalls Konsument der verschiedenen Medien“), kann er nur sagen: „Da hat’s diese Trennung gegeben: einerseits Verteidigungsministerium, andererseits Wirtschaftsministerium.“ Da stellt ihm der in seiner Rocktasche mitgereiste Vahrner die ultimative Nona-Frage zum Thema Eurofighter und Korruption: „Hatten Sie jemals Kontakt mit, sagen wir mal, dubiosen Geschäftsleuten, die rund um den Eurofighter Angebote gemacht haben, mitgeredet haben?“ Worauf Platter, wie im Flieger nach Wien bereits mehrfach durchgespielt, antworten kann: „Nein.“



Als dann die Sendungsleiterin, ORF-Moderatorin Susanne Schnabl, doch noch länger am Thema Eurofighter draufbleiben will, rettet der Luis seinen Günther ganz abrupt mit: „Kommen wir zum nächsten Thema. Es wurde bereits im Vorspann angekündigt, Sie sind ein Bildungsrebell innerhalb der ÖVP, machen sich relativ stark für die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen …“ (Das Video dieser Glanz-Pressestunde wurde dankenswerter Weise von der Tiroler Volkspartei auf YouTube gehievt.)

Platter war ja nie irgendwo bei einer Entscheidung dabei, höchstens anwesend. Es heißt ja, er sei, wenn Wolfgang Schüssel aufs Klo gegangen sei, stets mit aufs Klo gegangen.
Aber komisch, dann taucht plötzlich sowas auf im Archiv.
Und wer berichtet uns darüber?
Und wer hat das Foto gemacht?



Es war ja auch beim Beschluss der hochriskanten Cross-Border-Deals so, dass Platter damit nichts zu tun hatte, siehe hier. Ja, mehr noch, es gibt sie offenbar nicht einmal: „In Tirol, da gibt es keine Spekulationsgeschäfte.“ (Platter im Ö 1 Frühjournal, 13.12.2012)


   
  Der „Fall Handl“   [23.01.2017]

Auf dem Gelände des ehemaligen Haiminger Zwangsarbeiterlagers und westlich davon, alles Grundstücke, die den Besitzern von den Nazis abgepresst wurden, will der Speckindustrielle Handl seine neue Betriebsstätte errichten.




Noch die Zwangsarbeiter waren aufgeteilt in die Minderwertigen und in die noch Minderwertigeren - in massiv überbelegten Lagerbaracken (z.B. 103 Mann statt 93). Und neben einer „Küche f. deutsche Arbeiter“ gab es auch eine „Ausländerküche“ und – für die allerletzten in der Lagerhierarchie – eine „Russenküche“ (vergrößern).

Und es gab dort auch einen Schweinestall (im Lageplan: oben Mitte), wo Handl jetzt seine automatisierten Produktionsstraßen für noch mehr Massenspeck aus noch mehr Massenschweinehaltung hinsetzen will.

Dieser Boden ist schwer belastet, doppelt, historisch und mit Rückkaufrechten. Mehr.


Hier wird über den "Fall Handl" im Forum diskutiert.

   
  Abgeordneten-Immunität aufgehoben:
Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen
   [19.01.2017]

Markus Abwerzger am 10. Jänner 2017 auf seiner Facebook-Seite, nachdem die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts der Verhetzung öffentlich gemacht hat:




„In angemessener Frist nachgekommen“?

Nein.
Nur als Beispiel:

„Kugel in kopf“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite mindestens 39 Stunden lang online:




„Erst schießen und dann erst fragen!“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite rund 50 Stunden lang online:




„Verirrung einer 9mm Patrone in ein lebenswichtiges Organ“ war auf Abwerzgers Facebook-Seite 53 Stunden lang online:




„Extra einen Filter eingebaut“?

Was soll denn das für ein Filter sein, der nicht einmal „gewisse Worte“ wie „Erschießen!“ Erschlagen!“ „Aufhängen!“ „Anzünden!“ enthält?

Da will jemand die Staatsanwaltschaft verarschen. Ganz klar.

   
  Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig   [17.01.2017]

Ich weiß nicht, was die Touristiker, die sonst bei jedem kritischen Huster immer gleich einen Schaden für das Image des Landes sehen, dazu sagen. Hörl zum Beispiel.

Der Wirt vom Lehnberghaus in Obsteig, ein ausländerfeindlicher Ausländer, der penetrant den Lederhosentiroler heraushängen lässt, macht seit Monaten Werbung fürs Gastgewerbe auf seine Art.
Mit Mordaufrufen gegen Menschen, die flüchten:








Das Posting ist immer noch online. „AK 47“ = Kalaschnikow (Awtomat Kalaschnikowa, 1947)


Die Köchin des Gasthauses, Klaudia Stigger, ist übrigens von derselben Sorte:




Ein Besuch bei Kai Oliver Hähnel ist schwer zu empfehlen.
Ich mein: den Leuten vom LKA.


Hier geht’s zur Hass-Seite dieses „Gast“wirts.

   
  Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel   [15.01.2017]

„Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.“

Johann Nepomuk Nestroy (1847)


Gut, man kann sagen, die ganze TIWAG ist mir spätestens seit Bruno Wallnöfer ein Rätsel, aber hier soll’s um eine Heimhörerfrage zum aktuellen TIWAG-Notstand an der GKI-Baustelle im Oberen Gericht gehen.
GKI, das stand einmal für Grenzkraftwerk Inn, dann für Gemeinschaftskraftwerk Inn, jetzt eher für Ganz Katastrophales Investment.

Für das Ausfräsen des 23 km langen Triebwasserstollens wären an sich zwei Tunnelbohrmaschinen eingesetzt, „Zauberbohrer“, vielversprechend die eine genannt, „Vielfraß“, womöglich eine Spur zu optimistisch die andere. Nun, soviel darf verraten werden, gefressen haben die beiden bisher - vor allem Budget (hier).
Man kann die Baustelle getrost eine Art Übungsbaustelle nennen, bei der verschiedene Firmen ausprobiert werden, einem Fußballtestspiel vergleichbar, bei dem unumschränkt Spielereinwechslungen möglich sind.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis vorweg, damit die Lösung der Rätselaufgabe etwas leichter wird: die Baufirma (Hochtief), die im Herbst 2015 mit dem Stollenvortrieb begonnen hat, hatte auch die Aufträge für die Elbphilharmonie in Hamburg und den Flughafen in Berlin.

Aber bleiben wir in Tirol und vergleichen wir den Stollenbau der TIWAG 2015-2020 lieber mit dem Bau des Eisenbahntunnels durch den Arlberg von 1881-1884. Zusatzinfo: Der Ausbruchquerschnitt bei letzterem betrug mit 85 m² das zweieinhalbfache des TIWAG-Stollens (33,2 m²).

Rätselfrage:

Wer schafft mehr Meter Felsdurchbruch pro Tag? Sind es „Zauberbohrer“ und „Vielfraß“ heute im Oberinntal oder waren es die Arbeiter im 19. Jahrhundert am Arlberg mit ihren damaligen Möglichkeiten?




Zu gewinnen gibt es einen ruhigen Tag Ihrer Wahl an der „Baustelle“ des GKI. Zum Chillen und Relaxen.


Auflösung:

Der Arlbergeisenbahntunnel wurde seinerzeit - statt wie vorgesehen in fünf Jahren - in vier Jahren fertiggestellt. Das GKI wird dagegen - statt wie angekündigt 2018 - allerfrühestens 2020 in Betrieb gehen. Die Arbeiter im Arlberg schafften anno dazumal einen Tunnelvortrieb von 7,30 Meter pro Tag. Die GKI krebst bis dato beim viel kleineren Stollen bei einem Tagesdurchschnitt von knapp 7 Metern pro Tag herum.

   
  Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden   [12.01.2017]

Der noch von all-time-TIWAG-Kapazunder Bruno Wallnöfer in den TIWAG-Vorstand gehievte Thomas Gasser dürfte mit Ende dieses Jahres zu den Innsbrucker Kommunalbetrieben (einer 49%igen TIWAG-Tochter) abgeschoben werden. Die gestern erfolgte Ausschreibung eines Vorstandspostens ist passgenau auf ihn zugeschnitten:


Um möglichst auszuschließen, dass sich trotzdem auch eine fachlich qualifizierte Person um die Stelle bewirbt, wurde sie sicherheitshalber nur in der Tiroler Tageszeitung (11.1.2017) ausgeschrieben.

Übrigens werden formell auch der kaufmännische und der bautechnische Vorstandsposten bei der TIWAG selbst neu ausgelobt, wobei heute schon feststeht, dass der Nachfolger von Erich Entstrasser Erich Entstrasser und von Johann Herdina Johann Herdina heißen soll.

Dass - trotzdem der Nachfolger von Herdina nur im Herdina-Büro gesucht wird und nach dem Entstrasser-Nachfolger ausschließlich in den Räumlichkeiten von Entstrasser Ausschau gehalten wird - dass also trotzdem das sündteure Wiener Personalberatungsunternehmen mit der Fahndung nach den beiden betraut wird (hier), hat schlicht und einfach damit zu tun, „dass wir’s ja haben bei der TIWAG“, d.h. das Geld weiterhin beim Fenster hinausschmeißen können, allen momentanen Pleiten zum Trotz.


Zu Wallnöfer und seiner Vorstands-Erfindung Gasser ist hier einiges nachzulesen:

TIWAG-Vorstandsbestellung: Transparent oder nur sehr, sehr durchsichtig?

Von Wirtschaft versteht Bruno Wallnöfer was. Von Vetternwirtschaft.


   
  Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung
und Diskriminierung vom Presserat verurteilt
   [10.01.2017]



Die Entscheidung ist hier in voller Länge nachzulesen.

   
  Verdacht des Vergehens der Verhetzung   [09.01.2017]




Obiges Ersuchen der Staatsanwaltschaft bezieht sich auf diese beiden Dokumentationen:

Herr Abwerzger will mit Gewalt nach oben

Die Komplizen des Tiroler FPÖ-Obmanns

   
  „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)    [06.01.2017]





   
     
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