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Tagebuch Einträge 2019
[alle des Jahres 2019 auf einer Seite anzeigen]

2019-09-27
Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft und die Innsbrucker Oberstaatsanwaltschaft wollten das Verfahren gegen Gustav Kuhn wegen des Verdachts der Sexuellen Belästigung nach § 218 StGB bereits  e i n s t e l l e n


2019-09-21
Späte Einsicht: Festspiele Erl ziehen weitere Klagspunkte zurück


2019-09-06
Was für Stümper ... beim sog. Österreichischen Journalisten Club!


2019-09-04
Abwerzgers „Skalden“ shoppen bei Martin Sellner


2019-08-29
Was dann geschah: Mein Artikel zur Gatterer-Preisverleihung und die Folgen


2019-08-24
Wenn sich sogar die treuesten Freunde der Tiroler Festspiele Erl von Gustav Kuhn abwenden


2019-08-14
Die Mader-Hütte wird grad abgewrackt


2019-08-09
Logo in Tirol, wer den Auftrag zum neuen Tirol-Logo bekommen hat


2019-08-02
Ein Denkmal für Gustav Kuhn in Erl?


2019-07-28
Christin Kirn gibt ganz klein bei


2019-07-14
Mimimi!


2019-07-10
„Sexuelle Übergriffe bestätigt“


2019-07-06
Wenn es die Tiroler Tageszeitung schon so groß hinausposaunt, …


2019-07-04
Von der Barbeziehung Kuhn-Kirn


2019-06-28
Jessas na, jetzt ist dieser heldenmütige Krüger schon wieder abgeblitzt beim OGH


2019-06-25
Der Herr Festspielpräsident und sein Laden in Erl


2019-06-22
Der Landesrechnungshof hat sich doch gewiss alles ganz genau angeschaut


2019-06-19
2019!


2019-06-10
Beate Palfrader hat bei den Festspielen in Erl nichts zu melden. Gar nichts.


2019-06-06
Erl pflanzt auch das Gericht


2019-05-27
Sag mir, wer dir gratuliert, und ich sag dir …


2019-05-17
„Apollo“ soll rehabilitiert werden


2019-05-14
Vor 25 Jahren widmete die Tiroler Tageszeitung dem dort mittlerweile namenlos gewordenen Blogger noch vier ganze Zeitungsseiten


2019-05-10
Da arbeitet einer an seinem Denkmal


2019-05-07
Die extraordinäre Performance des Haselsteiner-Anwalts vor Gericht


2019-05-02
Sehr interessante parlamentarische Anfrage an den Finanzminister in Sachen Erl


2019-04-09
Es war einmal ein sehr reicher Mann


2019-03-31
Landeskaiserjägermeister


2019-03-28
Wie sich die Universität Salzburg in der Causa Gustav Kuhn selbst beschädigt


2019-03-26
Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)


2019-03-17
Hausbesitzerin Christin Kirn scheitert im Vorverfahren


2019-03-04
Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt? Gustav Kuhn.


2019-02-22
Versuch, einen nicht klagbaren Artikel über die Vorgänge bei den Festspielen Erl zu verfassen


2019-02-17
Der Milliardär will Geld sehen


2019-02-12
Neues zu den Plagiaten in Gustav Kuhns Doktor„arbeit“


2019-01-28
Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.


2019-01-24
Schuss ins Knie


2019-01-22
Die Frauen, die für mich aufgestanden sind


2019-01-18
Der Liberale klagt schon wieder


2019-01-03
The Making of „Sebastian Kurz“


  Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft und die Innsbrucker Oberstaatsanwaltschaft wollten das Verfahren gegen Gustav Kuhn wegen des Verdachts der Sexuellen Belästigung nach § 218 StGB bereits  e i n s t e l l e n    [27.09.2019]

Das Justizministerium hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht und „ergänzende Ermittlungen“ angeordnet. Der ministerielle „Weisungsrat“ hat gegen diese Rechtsansicht keinen Einspruch erhoben. Es sind folglich die Ergebnisse der Gleichbehandlungskommission in die Entscheidung der Staatsanwaltschaft mit einzubeziehen sowie weitere Einvernahmen und „soweit zweckmäßig – auch eine diesbezügliche Beschuldigtenvernehmung des Dr. Kuhn“ vorzunehmen.





Und, nein, ich selbst, dem mit Sicherheit am allermeisten Informationen über mutmaßliche Übergriffe mündlich und schriftlich zugegangen sind, bin von der wie auch immer ermittelnden Behörde bis heute zu keiner Befragung eingeladen worden.
Sagt auch etwas.


   
  Späte Einsicht: Festspiele Erl ziehen weitere Klagspunkte zurück   [21.09.2019]

Im Mai des Vorjahres hat u.a. die Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. eine Zivilklage gegen mich eingebracht wegen des von mir geäußerten „Verdachts“ (!) arbeitsrechtlicher und abgabenrechtlicher Verstöße. Nachdem die Festspiele schon vor längerer Zeit vernünftigerweise vom Klagspunkt „Verstoß gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz“ Abstand genommen haben, ziehen sie jetzt gleich drei weitere Klagsvorwürfe zurück. Die Begründung ist eine, die man sich wie gute Schokolade ganz langsam mit viel Genuss auf der Zunge zergehen lassen sollte:



Aus dem aktuellen Schriftsatz der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. vom 18.9.2019

Weitere Klagspunkte - wie Verdacht auf Lohndumping, Verdacht auf Abgabenhinterziehung und Verdacht auf Scheinselbständigkeit - halten die Festspiele Erl noch tapfer aufrecht.


NB. Zweimal bereits wurde in dieser Causa mit den Festspielen Erl ein Vergleich vereinbart, zweimal wurde er knapp vor Inkrafttreten von diesen widerrufen. Soviel zur beschworenen Prozessökonomie und zum angeblichen Wunsch nach einem schnellen Abschluss des Verfahrens.

Die nächste Verhandlung in dieser Sache findet am 25. September 2019 (LG Innsbruck, Saal 206, Beginn: 13 Uhr) statt.

* * *

Update - 24.9.2019:
Die für 25.9.2019 angesetzte Verhandlung wurde kurzfristig auf 13.11.2019 verlegt.

   
  Was für Stümper ... beim sog. Österreichischen Journalisten Club!   [06.09.2019]

Gestern also begaben sich die alten Herren vom Österreichischen Journalisten Club auf Knien ins Schloss Esterházy in Eisenstadt, um mit dem dortigen Mitfinanzier ihres „Claus-Gatterer-Preises“ dessen Verleihung an den Zweitplatzierten zu …, na, wie sagt man da?, zu zelebrieren. Wochenlang schon war – wenn auch für einen anderen Preisträger – ein Livestream von der Veranstaltung angekündigt. Und es gab auch einen. Aber ohne Ton: 95 Minuten lang. Eine Direktübertragung in alle Welt. Nun ja, drei Zuseher waren live dabei. Drei. Bei dieser unsäglichen Selbstinszenierung, sinnigerweise auch unhörbaren. Mein Hintergrundbericht hat ihnen offensichtlich die Red‘ verschlagen.





Wer vor der Verleihung das Weite gesucht und wohl auch gefunden hat, das war der Festredner: Landeshauptmann Hans-Peter Doskozil. Er ist der Veranstaltung, für die er noch im Juli kräftig geworben hat, schlicht fern geblieben. In letzter Minute. Aus sehr guten Gründen. Schließlich gibt’s bald Neuwahlen zum burgenländischen Landtag.

Wenn kritischer Journalismus einen Preis für kritischen Journalismus bekommen soll, sich aber dann zum Preis und seinen Hinterrmännern kritisch äußert, dann wird’s kritisch. Wie man dem Bericht von „Burgenland heute“ (mit Ton!) entnehmen kann, hat der ÖJC aus Beleidigtsein den Preis neu vergeben.





Das wird noch ziemlich heiter werden.


Siehe auch:
Was dann geschah: Mein Artikel zur Gatterer-Preisverleihung und die Folgen

   
  Abwerzgers „Skalden“ shoppen bei Martin Sellner   [04.09.2019]

Die berüchtigte schlagende Innsbrucker Verbindung „Sängerschaft Skalden“ postet auf ihrem offiziellen Instagram-Account das Foto eines blutbefleckten T-Shirts mit der Aufschrift „Schmiss happens“ samt dem Couleurband der Skalden. Prominentestes Mitglied der Skalden ist der Tiroler FPÖ-Obmann.





Dieses T-Shirt gibt’s beim Online-Shop „Phalanx Europa“.
Nur beim Online-Shop „Phalanx Europa“.





Gründer und Inhaber von „Phalanx Europa“ ist Martin Sellner, Chef der „Identitären Bewegung Österreich“. Der Shop dient auch der Finanzierung seiner rechtsextremen Phalangisten.





Mehr zu Abwerzgers Skalden

   
  Was dann geschah: Mein Artikel zur Gatterer-Preisverleihung und die Folgen   [29.08.2019]

Meine Kritik an den aktuellen Geldgebern des „Prof. Claus Gatterer-Preises“ und am Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) ist den alten Herren dort gehörig in die Glieder gefahren. Offenbar haben sie auch schon große Schwierigkeiten mit dem sinnerfassenden Lesen. Meine Weigerung, an ihrer vorbereiteten Show der Preisüberreichung in Eisenstadt teilzunehmen, hat sie zu selbstschädigendem, irrationalem Handeln verleitet und leider auch zur Verbreitung von Unwahrheiten.

Der Österreichische Journalisten Club, manche sagen auch: der sogenannte Österreichische Journalisten Club, besteht im Wesentlichen aus einem „Prof.“ Fred Turnheim, der sich Präsident und Chefredakteur der Vereinszeitschrift Statement nennen darf, und einem „Prof.“ Oswald Klotz, der dort den Vizepräsidenten gibt und ebenfalls als Chefredakteur des Statement auftritt. Generalsekretärin des ÖJC ist Margarete Turnheim, die Ehefrau des Präsidenten.

Dieser wusste sich gestern gegenüber der APA nicht anders zu helfen als mit der Behauptung, „Wilhelm habe trotz mehrfacher Zusage nun entschieden, … den Preis doch nicht anzunehmen“, eine Behauptung, die gleich drei Lügen enthält.




Weder habe ich irgendwo auch nur einmal gesagt oder geschrieben, den Preis nicht anzunehmen, noch habe ich je auch nur eine einzige Zusage zum Mitmachen beim Zinnober im Schloss Esterházy gegeben, und schon gar nicht habe ich mich erst nun entschieden, daran nicht teilzunehmen.


Wahr hingegen ist

Der Vizepräsident hat mich einen Monat nach der medialen Bekanntgabe der Zuerkennung erstmals auch schriftlich davon in Kenntnis gesetzt:




Daraufhin habe ich ihm, zwei Tage später und damit vier Wochen (!) vor der Veröffentlichung meines Artikels In eigener Sache: Warum ich nicht nach Eisenstadt fahre, aber schon sowas von gar nichts zugesagt und unmissverständlich mitgeteilt, dass ich an der Verleihung in Eisenstadt nicht teilnehmen werde.




Weder Klotz, von dem ich eine Lesebestätigung erhielt, noch Turnheim haben sich daraufhin in irgendeiner Form bei mir gemeldet.
Nur, und als ob gar nichts gewesen wäre, gab’s dann drei Wochen später noch dieses Mail von Frau Turnheim, in welchem meine klare Absage, bei der Inszenierung im Burgenland mitzumachen, glatt ignoriert wurde.




Die oben behauptete Einladung per Post ist mir übrigens nie zugegangen..


Fakten sind eine sehr hartnäckige Sache.


Heute im Standard: Kommentar der anderen


   
  Wenn sich sogar die treuesten Freunde der Tiroler Festspiele Erl von Gustav Kuhn abwenden   [24.08.2019]

Bis vor Kurzem wurde auf der Website der „Freunde“ noch euphorisch Kuhns „Keimzelle“ der Festspiele Erl in der Toskana beworben, …




… jetzt schaut man dort ins Leere:





Wird der Ofen kalt, gehen die Freunde bald. (Altes Sprichwort)

   
  Die Mader-Hütte wird grad abgewrackt   [14.08.2019]

Genau vor vier Jahren wurde hier der Skandal um Helmut Maders Gratiswohnung aufgedeckt. Die Folgen sind bekannt.
Jetzt, nach seiner Umsiedlung in eine Luxus-Suite an der Sill, wird das Technikerheim abgerissen und Grund und Boden einer höheren Rendite zugeführt.



Im Zeitraffer zum Nachlesen:

Wie Helmut Mader (ÖVP) zu einer 188 m²-Gratiswohnung auf Lebenszeit kam

Technikerhaus samt Maders Gratiswohnrecht wurde weiterverkauft

Helmut Mader wird übersiedelt


Ofen aus



   
  Logo in Tirol, wer den Auftrag zum neuen Tirol-Logo bekommen hat   [09.08.2019]

Das neue Tirol-Logo, von der Tiroler Landesregierung in Auftrag gegeben, ist da. Den Auftrag dazu hat – ohne offizielle Ausschreibung – die Ex-Agentur von ÖVP-Landesgeschäftsführer Martin Malaun bekommen, jene, die auch das abgrunddumme Inns’bruck-Logo verbrochen hat.





Das neue Tirol-Logo soll in Hinkunft alle öffentlichen Auftritte nicht nur des Amtes der Tiroler Landesregierung, sondern auch der (meisten) im Nahbereich des Landes stehenden Einrichtungen, nun ja: zieren.

Adpartners, die Agentur, die nicht zuletzt von vielen öffentlichen Aufträgen lebt (Landesmuseen, Stadt Innsbruck, Wohnungseigentum usw.) gehört heute - zumindest auf dem Papier - Malauns beiden ehemaligen Partnern und Mitbesitzern der Agentur Headquarter, nämlich Andreas Fielthaut und Günther Kienpointner.

* * *

Und hier – exklusiv – die direkten Vorlagen für die kreative Arbeit der Agentur:



   
  Ein Denkmal für Gustav Kuhn in Erl?   [02.08.2019]




Erste Entwürfe für die Gestaltung eines Denkmals, welche „die Leistungen Gustav Kuhns … entsprechend würdigen“, sind bereits eingelangt:





Weitere Vorschläge werden gerne entgegengenommen.
Einreichungen sind zu richten an: info@dietiwag.org

   
  Christin Kirn gibt ganz klein bei    [28.07.2019]

Gustav Kuhns zweite Frau, Lebensgefährtin, Managerin, wie auch immer, bis zu seinem Abgang in Erl dort einflussreiche „Senior Consultant“ von seinen Gnaden, Geschäftsführerin seiner ominösen „Accademia di Montegral“ in Lucca (Italien), hat es beliebt, mich wegen meines Artikels über ihren Immobilienbesitz in Erl auf Unterlassung zu klagen. Streitwert: EUR 35.000.




Krüger, Kirn, Kuhn bei einem anderen Prozesstermin am Landesgericht in Innsbruck

Und ja, was soll ich sagen, sie hat im Vorverfahren, das heißt, im Begehren einer schnellen „Einstweiligen Verfügung“ nun in der dritten Instanz, beim Obersten Gerichtshof zu Wien, die vorausgesagte und hochverdiente Niederlage einstecken müssen. Kirn hat nicht nur die Kosten aller drei Instanzen ihres und meines Anwalts dort zu tragen, sondern auch die bisher angefallenen im Hauptverfahren, in welchem sie jetzt, auf die klare Entscheidung des OGH hinauf, kneift, soll heißen: die Klage zurückzieht. Juristisch gesprochen lässt sie ihren Anwalt eine „Ruhensanzeige unter Fortsetzungsverzicht“ bei Gericht einbringen.
Das Ganze hätte sie um einiges günstiger haben können.

* * *





Kommentar

Aus dieser Gegendarstellung ergibt sich bereits, dass

• Frau Dr. Kirn ihren mit Klage geltend gemachten Anspruch nicht mehr weiter verfolgen und
• sie die mir durch die Klage angefallenen Prozesskosten zur Gänze ersetzen wird.


Das freundliche Angebot, die Mitteilung von der Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Gustav Kuhn (und nur gegen Gustav Kuhn) an den szt. Artikel anzuhängen, stammt übrigens von mir und ist bereits vor dem Begehren auf Gegendarstellung, nämlich schon am 27.6.2019, unterhalb des Artikels Ist die Immobilie von Kuhns Lebensgefährtin in Erl ein Freizeitwohnsitz? veröffentlicht worden.

Geklagt hatte Frau Kirn, nebenbei bemerkt, nicht wegen der thematisierten Wohnsitzproblematik, sondern wegen der Nennung ihrer Postanschriften (!) in Erl und in Lucca. Und dabei ist sie, wie gesagt, im Vorverfahren höchstgerichtlich gescheitert.

M.W. (6.8.2019)

   
  Mimimi!    [14.07.2019]

Oder: „Vor Tische las man‘s anders“ (Friedrich von Schiller, Wallenstein)



„Eine mögliche Rückkehr Kuhns als künstlerischer Leiter hängt auch vom Ergebnis der Untersuchung der Gleichbehandlungskommission ab. Kuhn muss beweisen, dass er unschuldig ist.“

Hans Peter Haselsteiner, Kuhns Dienstgeber (Juli 2018)





„Das Erkenntnis der Gleichbehandlungskommission wird von uns nicht anerkannt. Es ist juristisch gesehen ein rechtliches Nichts.“

Michael Krüger, Kuhns Anwalt (Juli 2019)


Causa Erl: Gleichbehandlungskommission sieht sexuelle Belästigung

   
  „Sexuelle Übergriffe bestätigt“   [10.07.2019]



Kronenzeitung, 10.7.2019

Siehe auch:

ORF Tirol

   
  Wenn es die Tiroler Tageszeitung schon so groß hinausposaunt, …   [06.07.2019]



… lässt es sich ja nicht mehr verheimlichen. (vergrößern)

   
  Von der Barbeziehung Kuhn-Kirn   [04.07.2019]

Vergangenen Donnerstag wurde am Landesgericht Innsbruck die 18. Klage in Sachen Erl gegen mich verhandelt (hier). Kuhns Lebensgefährtin Christin Kirn, die Klägerin in diesem Zivilverfahren, ist gleich gar nicht gekommen, so wenig wie ihr Top-Anwalt aus Wien.
Vermutlich wegen Aussichtslosigkeit. (Das Urteil ergeht schriftlich.)

Was ich sagen wollte: Kirn, eine studierte Biologin, die – kein Schmäh! – über die amerikanische Großschabe dissertiert hat, wurde unter Gustav Kuhn bei den Festspielen Erl bis zuletzt großspurig als „Senior Consultant“ geführt und, anzunehmen, wohl auch entsprechend honoriert. In früheren Jahren durfte sie sich dort in derselben Funktion - welcher eigentlich? - mit dem Titel „Konsulenz in künstlerischen Fragen“ schmücken.

Christin Kirn ist, wie hier schon früher dargestellt, im Besitz einer sogenannten Künstlerberatungsagentur namens „ARTE srl artistic advising“ mit Postadresse in Neapel. Diese hat sie - so lange es ging - „in collaborazione“ mit den Tiroler Festspielen Erl betrieben.

Zur Beratung der von ihr, der Biologin, beratenen KünstlerInnen hat sie sich dabei Gustav Kuhns als künstlerischem Berater bedient.




„Vertrag fuer Kuenstlerische Beratung“ (Muster) der Künstleragentur ARTE SRL


Eine innige geschäftliche Paarbeziehung ist das, man könnte auch von einer noch innigeren, fruchtbareren Barbeziehung sprechen (hier).


Christin Kirn berät Gustav Kuhn, der Kirn berät beim Kuhn-Beraten

Gustav Kuhn berät Christin Kirn in Neapel dabei, zu welchen KünstlerInnen sie ihm für Erl raten soll. Dafür berät sie ihn in Erl, zu welchen KünstlerInnen er sich von ihr in Neapel raten lassen soll.




Programmheft Tiroler Festspiele Erl 2011


Die genaueren Details dazu sind demnächst dem Prüfbericht des Landesrechnungshofes zu entnehmen.
Oder auch nicht.

   
  Jessas na, jetzt ist dieser heldenmütige Krüger schon wieder abgeblitzt beim OGH    [28.06.2019]




Beschluss des OGH zum Nachlesen


Siehe auch:
Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)

- - -




   
  Der Herr Festspielpräsident und sein Laden in Erl   [25.06.2019]



Aus der aktuellen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Nationalratsabgeordneten Selma Yildirim (SPÖ)
an die Sozialministerin



   
  Der Landesrechnungshof hat sich doch gewiss alles ganz genau angeschaut   [22.06.2019]

Das auch?
In einem mir zugespielten E-Mail, das der seinerzeitige Erler Vizeintendant Andreas Leisner an den seinerzeitigen Erler Hauptintendanten Gustav Kuhn geschrieben hat, geht es um Nachjustierungen des 2014er Budgets der Festspiele. Beachtenswert dabei erscheint, dass demgemäß ab diesem Jahr die persönliche Assistentin Kuhns, Wilfriede Hauser, die nie im Festspielhaus und nie für die Festspiele tätig war, auf die Gehaltsliste der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. gesetzt worden ist. Wie Christoph Ziermann, der damalige Marketingleiter der Festspiele, mir bestätigt, hat Frau Hauser immer nur privat für Kuhn gearbeitet und immer nur in Kuhns Erler Privathaus und sich dort stets ausschließlich um seine private Korrespondenz und private Angelegenheiten wie z.B. private Besorgungen für ihn gekümmert.





„NEU im Budget der Festspiele, nicht mehr bei STRABAG“: Wenn das so stimmt, wie Andreas Leisner das Gustav Kuhn gegenüber darstellt, dann haben wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler auf dem Wege der üppigen Subventionen des Landes und des Bundes auch noch Kuhns private Sekretärin in seinem Privathaus mitfinanziert – mit „20.000 Honorar Hauser“ (für 5 Monate?) auch nicht zu knapp.


Apropos Wilfriede Hauser:
Eine frühere Geliebte Kuhns spricht 2010 in einer Sachverhaltsdarstellung, die er (!) selbst (!) 2018 einer der gegen mich eingebrachten Klagen beigelegt hat und mir auf dem Postwege zustellen hat lassen, das ohnedies gerichtsbekannte Thema Pornofilme im Hause Kuhn an, wobei laut seiner damaligen Rechtfertigung ihr gegenüber alle anderen, niemals aber er, diese angeschaut hätten. Und er schreckt laut diesem bei Gericht aufliegenden Dokument auch nicht davor zurück, ausgerechnet die strenge Katholikin und gute Seele seines Hauses anzuschwärzen, wenn es um weit Ärgeres geht und er selbst ordentlich unter Druck gerät:





Ich mache mir diese Darstellung ausdrücklich nicht zu eigen, sondern distanziere mich selbstredend in aller Form ausdrücklich von ihr. Im Übrigen gilt für alle Genannten die Unschuldsvermutung.

   
  2019!   [19.06.2019]

Es ist, als befänden wir uns in den frühen Sechziger Jahren, als es noch die ohrenbetäubenden Autorennen
aufs Timmelsjoch gab. Nein, falsch! Damals gab es noch kein Umweltbewusstsein, heute gibt es so etwas, wenn auch nicht beim Hauptsponsor des gegen die Weltlage geisterfahrenden knatternden und stinkenden „Ötztaler Mopedmarathons“ von 2019.

Klimawandel? Mutter Erde? Greta Thunberg? Ha! Kümmert doch die Raiffeisenbank Sölden einen Dreck, einen Mordsdreck, so einen, wie er aus den Auspuffrohren von fast 2000 teilnehmenden Mopednarren quillt und qualmt.





„Es muss keinen Sinn machen, es reicht, wenn es Spaß macht.“

Manuel Ribis (Organisator)


Nachdem die Wipptaler die Durchfahrt endlich untersagt und damit dieses Umweltverbrechen dort abgedreht haben, wird heuer auf geänderter Streckenführung von Sölden aus das Kühtai und von dort aus das Hinterpasseier angefahren, bevor es zurück - und damit zum dritten Mal - durch Sölden geht. Eine Aktion, nicht nur zur Verärgerung des größten Teils der einheimischen Bevölkerung, sondern auch zur Verscheuchung der Sommergäste, die sinnigerweise vom Ötztal Tourismus tatkräftig unterstützt und mitgesponsert wird.
Weil der übliche und üble Motorrad-Terror durchs Tal noch nicht reicht und auch die Mountainbiker auf allen möglichen und unmöglichen Wegen noch zu wenig Plage sind, muss zusätzlich noch dieses vier Tage dauerheulende, krachende, scheppernde, eine endlose Giftspur durchs Tal ziehende „Event“ her samt einem Ausritt der Karawane hinauf zum Tiefenbachgletscher auf 2.830 m, um, ja, um ihm beim Davonrinnen zu unterstützen. Von der Dauerbeschallung der Einheimischen und Gäste in den Weilern rund ums Partyzelt bis (nach) Mitternacht rede ich gar nicht.




Damit so ein Terror gegen Natur und Mensch verübt werden kann, dafür braucht es nicht nur Geldgeber wie die Raika Sölden und den TVB Ötztal, sondern unbedingt auch einen Bürgermeister, der auf beiden Ohren taub ist, und eine Behörde, die so etwas genehmigt. 2019!

Dreckschleudern auf zwei Rädern

   
  Beate Palfrader hat bei den Festspielen in Erl nichts zu melden. Gar nichts.   [10.06.2019]

Das Land Tirol schickt jedes Jahr weit über eine Million Euro Steuergeld nach Erl - zur dortigen freien Verwendung. Anschaffen aber tut dort einzig und allein ein von uns allen massiv subventionierter Milliardär. Dieser Milliardär, selbsternannter Präsident der Festspiele und zugleich engster Konsorte seines ehemaligen günstlerischen Leiters, der von uns mit ein bissl Schimpf und ganz viel Schande aus allen dortigen Funktionen gekippt worden ist. Der Milliardär, man gönnt sich ja sonst nichts, erfreut sich offenbar diebisch daran, seine Macht zu demonstrieren und seine Geldgeber, Bund und Land, zu kompromittieren, soll heißen: zu verscheißern. Und Platter, Palfrader & Co. lassen sich diese Provokation auch noch gefallen oder müssen sie sich gefallen lassen. Welche Provokation?

Gustav Kuhn dirigiert am 22. Juni 2019 in Erl

Für das übernächste Wochenende lädt der von der Strabag 1500 in aller Welt tätige Strabag-Führungskräfte zum „Strabag-Konzerntreffen“ nach Erl ein. Fürs Fest-Konzert beim Konzern-Fest will Hans Peter Haselsteiner seinen Gustav Kuhn - allen bekannten Vorwürfen und allen seinen endlich auch vom Rechnungshof bestätigten Vergehen zum Trotz – aus der italienischen Verbannung ans Dirigentenpult zurückholen. Schon am 18. Juni sollen die Proben mit dem Erler Orchester für die Aufführung beginnen.




Gustav Kuhn kehrt zurück an den Ort seiner Untaten, und die zuständige Landesrätin ist einfach nicht fähig oder nicht willens, dies zu unterbinden. Auch Bernd Loebe, der zukünftige Intendant der Festspiele, darf sich von Haselsteiner ordentlich düpiert fühlen.

   
  Erl pflanzt auch das Gericht   [06.06.2019]

Jetzt habe ich zum zweiten Mal in ein und derselben Sache einen Vergleich mit der Tiroler Festspiele Erl Betriebsges.m.b.H. abgeschlossen und jetzt hat sie ihn zum zweiten Mal - knapp vor Eintreten der Rechtskraft - wieder aufgekündigt, „widerrufen“, wie es im Gerichtsdeutsch heißt.
Leere Kilometer, vergeudete Zeit, nichts als Kosten.

Inhalt der gegenständlichen Klage sind die von mir vorgebrachten Vorwürfe arbeitsrechtlicher und abgabenrechtlicher Verstöße.




Widerruf des Vergleichs vom 26.11.2018


Man kann mit denen nichts ausmachen!
Haselsteiner schickt eine Anwältin aus Wien nach Innsbruck, die hier Vereinbarungen trifft, die bei ihm dann nicht halten. Im Gerichtssaal auf der Klagsseite mit dabei war zuletzt sogar die kaufmännische Geschäftsführerin der Festspiele Erl, auch ihr Wort hat offenbar vor dem Präsidenten kein Gewicht.
Haselsteiner brüskiert sie und die Anwältin damit in aller Öffentlichkeit.




Widerruf des Vergleichs vom 20.5.2019


Mir doch egal. Ich wollt’s nur sagen.
Damit geht’s in die nächste Runde, in die bereits fünfte Tagsatzung allein in diesem Verfahren.
Ich wünsche mir, dass dann endlich meine Zeugen auftreten dürfen.

   
  Sag mir, wer dir gratuliert, und ich sag dir …   [27.05.2019]





Zur Erinnerung:

Das vielleicht verlogenste Exemplar der türkisen Polit-Truppe

Wer kennt die „Tiroler Kinderwelt“ von Landesobmann Dominik Schrott?

   
  „Apollo“ soll rehabilitiert werden   [17.05.2019]

Es ist irgendwie nie wirklich vorbei. Auch nach dem größten Skandal nicht.
Der aus dem Amt gestemperte Landesrat Switak (hier) ist an die Spitze der WE Wohnbaugesellschaft hinaufgefallen, der aus der ÖVP und seiner alten Gratiswohnung geflogene Ex-Landtagspräsident Mader (hier) ist butterweich in einer noch viel schöneren nigelnagelneuen Gratiswohnung auf der Sill-Insel gelandet. Und jetzt soll auch, wenn es nach seinen alten Kumpeln geht, der aus der Hose gelupfte Ex-Lebenshilfe-Präsident Zobl posthum glänzend rehabilitiert werden.

Hanspeter Zobl hat, hier nur dieses eine Beispiel, als Präsident der Lebenshilfe Tirol von einer Großspende an diese Organisation EUR 114.265,56 brutto in die eigene Tasche gewirtschaftet.






Die ganze Sauerei ist unter

Würden Sie diesem Herrn eine Großspende für die Lebenshilfe anvertrauen?

nachzulesen.
Die Geschichte hatte Folgen. Zobl musste in Schanden gehen, ebenso der Geschäftsführer des Vereins Lebenshilfe, und beide Geschäftsführer der Lebenshilfe GesmbH. wurden gefeuert.


Sagen wir, es war nix

Die alten Komplizen, die Zobl immer gedeckt haben, die unbelehrbaren Vorgänger aus der Lebenshilfe und vor allem seine Kartellbrüder in der Leopoldina rund um seinen engsten Freund Herwig van Staa, starten einen letzten Versuch, die Geschichte umzuschreiben, die aufgedeckten Untaten vergessen zu machen, kurz: den Unrehabilitierbaren zu rehabilitieren.

In dieser schieren Verzweiflung präsentieren heute die alten Herren seiner Verbindung und die sehr alten Herren der alten Lebenshilfe auf der Studentenbude „eine Gedenkschrift für unseren 2015 verstorbenen Bundesbruder Hanspeter Zobl v/o Dr. cer. Apollo“.





Warum auch nicht? Die Wahrheit ist stärker als die Legende.

* * *



   
  Vor 25 Jahren widmete die Tiroler Tageszeitung dem dort mittlerweile namenlos gewordenen Blogger
noch vier ganze Zeitungsseiten
   [14.05.2019]



Tiroler Tageszeitung, 14. Mai 1994

Er, dessen Name in Tirol nicht genannt werden darf

   
  Da arbeitet einer an seinem Denkmal   [10.05.2019]





   
  Die extraordinäre Performance des Haselsteiner-Anwalts vor Gericht   [07.05.2019]

Montag, 6. Mai 2019, 14:38. Landesgericht Innsbruck: Herr K. kommt verspätet. Mein Anwalt grüßt ihn, K. erwidert den Gruß nicht. Er ist schon geladen, bevor’s losgeht. Er hat, a Hund is a scho, weitere Fotos von Haselsteiner gefunden, die ich veröffentlicht habe. Statt 10.000 Euro Entschädigung für die erlittene „empfindliche Kränkung“ des Milliardärs verlangt er jetzt 21.000 Euro, nämlich 3.000 pro Bild.




Sowohl in der Klagsschrift als auch in seinem mündlichen Vortrag bei Gericht spricht K. immer von einem Eduard Wallnhöfer. Es kann mit großer Sicherheit ausgeschlossen werden, dass ein Herr dieses Namens irgendetwas mit Haselsteiner zu tun hatte oder gar Tiroler Landeshauptmann war.


Als wir das Beweismittel vorlegen, dass in einem 2013 bei Haymon erschienen Interviewband Haselsteiner selbst zum Gerücht, „der Walli“ sei sein Vater gewesen, Stellung genommen habe, weiß K. mit diesem Verlag (Artmann, Amann, Brandstetter, Czernin, Franzobel, Grauß, Henisch, Kaser, Lavant, Mayröcker, Rühm, Schindel, Schrott, Tumler, Turrini, Zoderer) wenig anzufangen. Dessen Bekanntheit, so der ehemalige Kultursprecher (!) der FPÖ im Nationalrat, sei „endenwollend“. Der ganze Saal lacht. Über ihn. K. lacht mit, weil er glaubt, mit „endenwollend“ eine tolle Pointe gesetzt zu haben.

Irgendwann reicht es der Richterin. Sie schließt die Beweisaufnahme und die Verhandlung. Die Sache ist entscheidungsreif. Das Urteil ergeht schriftlich.




Herr K. vertritt auch Gustav Kuhn, den Auslöser der Erler Klagsflut. Kuhn hat, Stand heute, zwei gegen mich eingebrachte Klagen zurückgezogen und in zwei weiteren Verfahren erstinstanzlich verloren. K. selbst ist in einer eigenen Klage gegen mich zuerst beim Landesgericht, dann beim Oberlandesgericht und schlussendlich auch noch beim Obersten Gerichtshof gescheitert (hier).


Jetzt flippt K. vollends aus. Noch im Verhandlungssaal geht er auf mich zu, ganz nah, viel zu nah heran, und faucht mir ins Ohr: „Sie sind ein professioneller Rufmörder!“ Draußen am Gang dann, als ich ihn frage, warum er so wütend sei, was ihn denn so wütend mache, schnaubt er nur noch: „Sprechen Sie mich nicht an!“, „Verlassen Sie mein Umfeld!“, „Ich rede nicht mit Ihnen!“.

K. war vom 4.Februar 2000 bis zum 29. Februar 2000 österreichischer Justizminister und ist Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.

   
 
Sehr interessante parlamentarische Anfrage an den Finanzminister in Sachen Erl
   [02.05.2019]





Ganze Anfrage lesen

   
  Es war einmal ein sehr reicher Mann   [09.04.2019]

Es war einmal ein sehr reicher Mann, ein Mann, der im Laufe vieler Jahre durch die Arbeit zigtausender Malocher an seinen Baustellen sehr reich geworden war. Er nannte sich Philanthrop, war 75, aber hatte sich immer noch zu wenig Geld. So begehrte er von mir zuletzt per Gericht „die Zahlung von EUR 15.000,00 an immateriellem Schadenersatz“, weil ich „eine empfindliche Kränkung des Klägers“ bewirkt haben sollte. 15.000 Euro als „Untergrenze“ wohlgemerkt. Ich bot dem Magnaten an, statt dessen 4.000 Euro an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ zu spenden.
Nix da, sagte sein Anwalt (Der Milliardär will Geld sehen).





Nun hat das Gericht gesprochen. Gesprochen, dass hier „eine Überklagung vorlag“ und dass diesem Herrn „unter Würdigung der konkreten Umstände“ nur 3.000 Euro zustehen. Zusätzlich, das hat er davon, muss er mir 1.071,79 Euro an meinen Anwaltskosten ersetzen. Verbleiben ihm von den als Untergrenze (!) verlangten 15.000 Euro ganze 1.928,21 Euro, die er sich zum anderen Geld aufs Konto legen kann. (Aber vielleicht, nur so eine Idee von mir, zahlt er es ja in einen „Opferfonds Erl“ ein.)

* * *

Aktuell laufen in der Causa Erl noch neun Klagen gegen mich.
Wer helfen mag und helfen kann bzw. kann und mag, ist herzlich gebeten, sich an den in jedem Fall noch entstehenden üppigen Kosten dieser Verfahren zu beteiligen. Jeder Beitrag hilft. Danke.

   
  Landeskaiserjägermeister   [31.03.2019]

Das wird nichts mehr.
Seit hier der Spendenbetrug bei der Original Tiroler Kaiserjägermusik (OTKM) aufgedeckt wurde, geht’s mit der Truppe bergab.
Musiker haben reihenweise ihre Uniformen abgegeben und in Scharen den Verein verlassen. Die Mannschaftsstärke ist von ehedem 82 auf 32 gesunken.
Das Finanzloch wurde größer und größer.
Engagementanfragen blieben aus.
Auftritte mussten abgesagt werden.
Das Publikum verflüchtigte sich.




Sogar die Website ist down.


Apfolterer, der langjährige Leiter der Kaiserjägermusik, der das Chaos wesentlich mitverursacht und dann auch noch auf die Spitze getrieben hat, musste seinen Posten räumen. Und auch seine Luxussuite im Vereinszentrum.
Der Mitte 2018 verkündete Neustart mit „Gastdirigent“ Wolfram Rosenberger als Kapellmeister war schon Anfang 2019 wieder zu Ende.




Auch das Gesundbeten der TT hat nicht geholfen.


Jetzt will man’s noch mit einem Militärmusikspezialisten aus Oberösterreich versuchen.
Und mit dem obersten Landesjäger als obersten Kaiserjäger. Anfang März hat sich nämlich Anton Larcher zum OTKM-Präsidenten machen lassen.
Aber das wird nichts mehr.

Das war der Anfang vom Ende

   
  Wie sich die Universität Salzburg in der Causa Gustav Kuhn selbst beschädigt   [28.03.2019]

Nach dem Aufdecken von zig Plagiaten in Kuhns Dissertation hier vor einem Jahr musste ein von der betroffenen Uni Salzburg selbst bestelltes Gutachten zwar plagiierte Textstellen zugeben, redete sich aber keck darauf hinaus, dass diese nur in den angeblich unbedeutenden Kapiteln 1 – 4 der Dissertation vorkämen, also eh „nur“ auf 105 (!) der 170 Seiten umfassenden Arbeit.




Damals: Presseaussendung der Universität Salzburg vom 31.7.2018


Aber selbst angeschaut haben sich die Gutachter das von ihnen so hervorgehobene Kapitel 5 offenbar nicht.

Wir schon.
Und haben selbstredend auch dort gleich ein gutes Dutzend weiterer plagiierter Stellen entdeckt. Schon auf den ersten Blick (Profil). Jetzt blieb dem guten Herrn Rektor der Universität Salzburg nichts anderes übrig, als seine Kommission erneut loszuschicken, um auch die Abschreiberei im fünften Kapitel noch klein- und schönzureden. Eine Anforderung, der seine Gutachter flugs nachgekommen sind, ohne Rücksicht auf ihre Selbstbeschädigung und die nachhaltige Kompromittierung der Universität Salzburg.




Jetzt: Standard online, 26.3.2019


Es gibt vermutlich noch sehr viele bisher unentdeckte Plagiatstellen in der von Kuhn eingereichten Dissertation.
Auch auf VroniPlag, der bekannten Internetseite, die sich mit Dissertationen unter Plagiatsverdacht beschäftigt, ist der Fall Gustav Kuhn schon in Bearbeitung:




Ausschnitt aus VroniPlag: links Kuhns Abschreibübung, rechts seine Vorlage

Die nicht rasend gut gutachtenden Gutachter dürfen sich schon einmal überlegen, was sie sagen werden, wenn die Dokumentation auf VroniPlag abgeschlossen sein wird.

   
  Krüger gegen Wilhelm: 0:3 (nach Verlängerung)   [26.03.2019]

Michael Krüger war einmal Justizminister. Einmal ist dabei ziemlich wörtlich zu nehmen.
Michael Krüger wirbt damit, „zu den drei besten Rechtsanwälten Österreichs in der Kategorie Medienrecht“ zu gehören.
Michael Krüger hat soeben ein in seinem eigenen Namen gegen mich angestrengtes Medienverfahren in dritter Instanz verloren.

Für gewöhnlich ist nach der Entscheidung am Oberlandesgericht und einem 2:0 Endstand Schluss (hier). Krüger aber schaffte es irgendwie in die Verlängerung: Auf seinen Antrag hin hat die Generalprokuratur eine „Nichtigkeitsbeschwerde zur Wahrung des Gesetzes“ beim Obersten Gerichtshof eingebracht. Krüger hatte diese Revanche noch am Tag von Niederlage Nr. 2 in einem Standard-Posting öffentlich angekündigt.





„Abgerechnet wird zum Schluss.“
Genau. Und der ist jetzt.

Der Oberste Gerichtshof hat nämlich in seiner jetzt zugestellten Entscheidung die eingebrachte Nichtigkeitsbeschwerde gegen die beiden erstinstanzlichen Urteile „verworfen“, wie es im Juristendeutsch heißt. In hohem Bogen, wie ich dazusetze.
Endstand: 0:3

Im Namen der Republik

   
  Hausbesitzerin Christin Kirn scheitert im Vorverfahren   [17.03.2019]

Anfang Dezember 2018 wurde auf dieser Seite die Frage gestellt:

Ist die Immobilie von Kuhns Lebensgefährtin in Erl ein Freizeitwohnsitz?

Weil inhaltlich an den in meinem Artikel aufgezeigten und dokumentierten Fakten nicht zu rütteln war, hat Rechtsanwalt Michael Krüger im Namen seiner Mandantin halt Zivilklage gegen die Nennung der konkreten Adresse des Hauses in Erl und der ihres Wohnsitzes in Lucca eingebracht. Gleichzeitig hat er auch die Erlassung einer „einstweiligen Verfügung“ beantragt. Während das Landesgericht Innsbruck der Klägerin dabei in erster Instanz (gerade noch) recht gegeben hat, hat das Oberlandesgericht Kirns Begehren nach der einstweiligen Verfügung jetzt klar abgewiesen, wenn auch den Gang zum Obersten Gerichtshof zugelassen.




Das Oberlandesgericht Innsbruck hat Kirn für schuldig erkannt, meine Kosten im erstinstanzlichen Verfahren wie auch im Rekursverfahren in der Gesamthöhe von EUR 3.871,62 zu tragen.

Beschluss des Oberlandesgerichts Innsbruck


Freizeitwohnsitz, ja oder nein?

Die Ermittlungen, welche die Bezirkshauptmannschaft Kufstein nach Erscheinen meiner Recherchen aufnehmen musste, dürften sich indes recht vergnüglich gestalten. Während Frau Kirn gegenüber dem Gericht angibt, dass sie „die Liegenschaft in Erl gegenwärtig weder als Haupt- noch als Nebenwohnsitz, sondern nur gelegentlich nutzt“, behauptet umgekehrt der für die Kontrolle zuständige Erler Bürgermeister, dass es sich „natürlich nicht um einen Freizeitwohnsitz handelt“, denn, so seine Begründung, „Frau Kirn würde eine Übertretung des Meldegesetzes begehen, wenn sie sich, ohne Unterkunft zu nehmen, einfach anmeldet“.

Laut aktueller Auskunft der Bezirkshauptmannschaft Kufstein sind in dieser Causa „die behördlichen Verfahren noch nicht abgeschlossen“.

   
  Was hat Christin Kirn mit dem Geld aus Erl in Neapel angestellt?
Gustav Kuhn.
   [04.03.2019]


Im Oktober 2018 wurde hier offengelegt, wie Jahr für Jahr, Monat für Monat, 10.000 oder 12.000 Euro von Erl nach Lucca verschoben, quasi vom einen, dem österreichischen Sack Gustav Kuhns, in den anderen, den italienischen Sack Gustav Kuhns, „umgeparkt“ wurden:

Wie Gustav Kuhn Jahr für Jahr zusätzliche 144.000 Euro von Erl zu sich nach Lucca schaufelt


Im November 2018 konnte dann dokumentiert werden, wie von Erl auch noch laufend zusätzliche Gelder an eine Agentur in Neapel fließen, von Kuhn als Geschäftsführer der Festspiele Erl an seine Lebensgefährtin Christin Kirn als Inhaberin jener Agentur:

Warum mancher Geldfluss von Erl nach Lucca den Umweg über Neapel nimmt


Schon 1998, im ersten Jahr der von Kuhn gegründeten Festspiele, wurden auf diese Weise 315.000 Schilling in Erl abgezweigt und der Firma seiner Lebensgefährtin zugeführt.

Ein jetzt aufgetauchter Vertrag aus jenem Jahr zeigt nun, dass Kuhn, der die Zahlungen an die Agentur in Neapel veranlasst und zu verantworten hat, gleichzeitig bei dieser Agentur unter Vertrag stand und möglicherweise immer noch steht.




Bei diesen Verträgen, die den Künstlerinnen und Künstlern so vorgelegt worden sind, handelt es sich übrigens um regelrechte Knebelverträge. So haben sie bis zu 15 Prozent ihrer Honorare an die Agentur abzuliefern. Dazu hat Kirn als Agentin ein „unanfechtbares Vetorecht … bezüglich Annahme von Engagements, wenn sie diese als ungeeignet bzw. gefährlich für die Laufbahn (des Künstlers) empfindet“. Und falls der Vertrag von der Künstlerin bzw. dem Künstler nicht sechs Monate vor Ablauf der Vertragsdauer gekündigt wird, „verlängert sich die Vertragsdauer zu den gleichen Bedingungen für einen Zeitraum von fünf Jahren und so jedesmal wieder um fünf Jahre“.


Und wer hat den so lotterhaften Umgang mit den Tiroler Steuergeldern politisch zu verantworten? Richtig!

   
  Versuch, einen nicht klagbaren Artikel über die Vorgänge bei den Festspielen Erl zu verfassen   [22.02.2019]

Wie schon erwähnt, ist vor wenigen Tagen die achtzehnte von Rechtsanwalt Krüger ausgedachte Klage bei mir eingelangt. Das kann einfach so nicht weiter gehen!

Krüger, er ist ja gerade einer der hellsten Köpfe seiner Zunft, hat offenbar nicht nur vollen Zugriff auf Haselsteiners dickes Gerichtsstreit-Budget, sondern vermutlich auch den klaren Auftrag, alles zu klagen, was irgendwie Buchstaben hat und auf meiner Seite steht.

Die letzten beiden Klagen, gemeint: die bisher letzten beiden Klagen, beziehen sich im einen Fall auf zwei Wörter, okay: Hauptwörter, die Kuhns zweiter Frau nicht gefallen, im anderen auf die von mir klar konstatierte optische Nichtähnlichkeit eines früheren Tiroler Politikers mit diesem Haselsteiner, was Letzterer so nicht auf sich sitzen lassen mag. Der Herr ist ja sowas von liberal, auch beim Klagen, wurscht, ob es gscheit ist oder nicht, in seiner endlosen Liberalität ist ihm alles recht. (Mehr.)

Wenn man also derart mit Prozessen eingedeckt wird und trotzdem noch, zumindest zaghaft, über Erl und das System Kuhn berichten möchte, muss man natürlich versuchen, jeden Anlass für eine weitere Klage zu vermeiden.

Ich habe daher in den vergangenen Wochen mit einer Reihe von Juristen verschiedener Fachgebiete, darunter ein sehr bekannter Medienrechtler, ein Zivilrechtsprofessor aus Graz, eine auf Medienklagen spezialisierte Wiener Anwältin und ein pensionierter Richter aus Tirol, versucht, einen Artikel so zu gestalten, dass er nach Möglichkeit keine klagbaren Stellen mehr enthalten sollte. Das war richtig Schwerarbeit, aber ich hoffe, dass es uns nach mehreren missglückten Versuchen nun doch einigermaßen gelungen ist. Der Text über Haselsteiner & Co. ist jedenfalls von den oben genannten Spezialisten mehrfach überprüft und korrigiert worden, und sollte, so hoffen wir, nun auch dem Auge des klagefreudigsten Advokaten standhalten.


Hier im Vorabdruck:

Die Wahrheit über die Zustände in Erl

   
  Der Milliardär will Geld sehen   [17.02.2019]

Weil ich mit Klagen überschüttet werde, habe ich, auch um mich auf die Auseinandersetzungen mit Gustav Kuhn zu konzentrieren, in einem Verfahren, das Hans Peter Haselsteiner gegen mich angestrengt hat, auf die Ausjudizierung verzichtet und ein preislich relativ günstiges Versäumnisurteil samt Widerruf akzeptiert. Es ging unter anderem um meinen Vorwurf der Parteienfinanzierung, welche ich dem Herrn von der Strabag nachträglich doch noch in einer sehr umfangreichen Dokumentation – und entgegen seiner anderslautenden Eidesstättigen Erklärung – nachgewiesen habe.




Kärntner Monat, September 2016


Schwamm drüber. Game over.
Denkste! Der Milliardär hat im Nachgang dieses Verfahrens noch eine Mahnklage eingebracht und eine „Entschädigung für den immateriellen Schaden in der Höhe von EUR 15.000“ eingefordert. Der Krösus, der in dem geklagten Absatz auf dietiwag.org gar nicht genannt wird, hat sich dort „als Korruptionist“ hingestellt gesehen und gibt an, dadurch eine „empfindliche Kränkung“ erfahren zu haben.




Haselsteiners „Goldeck-Flug“ Dassault Falcon 2000 (Wikimedia)


Es kam also zur Verhandlung über diesen „bedingten Zahlungsbefehl“, wie es heißt. Dabei ging es nicht mehr darum, ob ich dem Milliardär Geldscheine in seinen übervollen Sack hineinstecken muss, sondern nur noch um: wieviele. Nicht nur mein Anwalt, sondern auch die Richterin vertrat die Meinung, dass der Betrag auf jeden Fall deutlich zu hoch angesetzt sei. Ich habe daher den Vorschlag gemacht, dass ich 4.000 Euro - statt sie dem Haselsteiner zu schenken - an die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ spende. Und da ist der Herr Superanwalt des Herrn Superreichen in die aufgestellte Falle getappt: Aus Krügers Mund kam ein ebenso schnelles wie unbedachtes und kategorisches „Nein“!
Der Milliardär, der so gern auf Philanthrop macht, will das Geld offenbar selber haben!
Nix 4.000 Euro für Ärzte ohne Grenzen!
Her mit der Marie!




Kronenzeitung, 26.2.2018

*

Ach ja, und bevor ich’s vergesse, vor vier Tagen ist Klage Nr. 18 eingelangt: irgendwas mit Kirn, der Lebensgefährtin Kuhns, irgendwas mit zwei Wörtern, die ihr nicht gefallen haben. Was hab ich mich erschreckt!

   
  Neues zu den Plagiaten in Gustav Kuhns Doktor„arbeit“   [12.02.2019]



Profil, 11.2.2019

   
  Kuhn zurück in Erl. Haselsteiner setzt auf Provokation.   [28.01.2019]

Feierte der von der Strabag vor fünf Jahren seinen Geburtstag noch mit über 200 handverlesenen Geladenen im Präsidentenhaus in Erl, von Luis Durnwalder bis Christian Kern und von Alfred Gusenbauer bis zu Günther Platter, von den Konrads, Rothensteiners, Ederers, Raidls, Cernkos, Grossniggs, Ebners, Löschers, Seebers, Benkos usw. ganz zu schweigen, sowie weiteren 600 Gästen im Festspielhaus, so gibt er’s zum 75er am kommenden Wochenende um Etliches billiger: Haselsteiner hat heuer nur noch knapp 30 engste Freunde, die getreuesten, zu seinem Fest geladen.
Vielleicht wollte man keine - nach den 2018 bekannt gewordenen Fakten zu erwartenden - peinlichen Absagen riskieren, vielleicht fürchtete man auch den einen oder anderen Maulwurf unter den Teilnehmenden.




Gedeck für Haselsteiner bei seinem 70er am 1.2.2014 in Erl


Auf jeden Fall wird es im Gegensatz zur pompösen Gala 2014 zum 70er heuer eine eher mickrige Nummer in einer eher bedrückten Atmosphäre sein. Vor allem – so die strenge Order Haselsteiners – darf nichts nach außen dringen, ausgerechnet dort, wo man sonst doch so gern seinen Luxus zeigt und seine Prominenz spazieren führt. Es darf diesmal, um ja nicht auf dieser Webseite zu landen, nicht einmal eine gedruckte Speisekarte geben.

Was sich der von Land und Bund mäzensierte Hausherr von Erl allerdings nicht nehmen lässt, ist, die „Opfer von Erl“ (© Profil) zu provozieren und zu demütigen.


Gustav Kuhn dirigiert für Hans Peter Haselsteiner

Der Herr Festspielunternehmer, der für die aufgezeigten Zustände in Erl letztverantwortlich ist, hat ja die Frauen, die aufgestanden sind, schon mehrfach verhöhnt, so z.B. medial: „Ich kenne aber vier der fünf Künstlerinnen, die an die Öffentlichkeit gegangen sind, zu gut. Ich habe gesehen, wie sie sich gegenüber dem Kuhn verhalten haben.“ (TT, 15.12.2018) oder in direktem Angriff auf eine von ihnen nach ihrer wahrheitsgemäßen Aussage gegen Kuhn bei der Staatsanwaltschaft: „Für Ihre Aussage werden Sie sich hoffentlich ein Leben lang schämen. H.P.H.“.





Jetzt den von allen Funktionen suspendierten Kuhn nach Erl zu holen, ihn öffentlich zu rehabilitieren, während bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck ein Ermittlungsverfahren gegen ihn läuft mit bereits zig erfolgten Einvernahmen und einem Akt, der auf über 1000 Seiten angewachsen ist und noch weiter wachsen wird, das ist eine schamlose Provokation, vor allem gegenüber den Opfern.

Kuhn wird zu Ehren des Mannes, der ihn nach Erl zurückbringt, mit dem Orchester aus Minsk Dvořáks 9. Sinfonie aufführen und Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ dirigieren, Letzteres wohl, um Haselsteiner, wenn auch etwas arg platt, als Kunstmäzen, als der er scheinen will, pflichtgemäß anzujubeln.

Man wird sehen, wer von den Eingeladenen genügend wenig Rückgrat hat, diese schamlose Veranstaltung zu besuchen.
Ja, man wird es sehen.

   
  Schuss ins Knie   [24.01.2019]


ORF-Seitenblicke, 15. Mai 2018:




ORF-Seitenblicke, 23.1.2019:




Hintergrund

   
  Die Frauen, die für mich aufgestanden sind    [22.01.2019]

Jetzt gibt’s quasi auch noch den Film zum Buch bzw. das Video zur Profil-Titelgeschichte.





Profil 4/19 (20. Jänner 2019)

   
  Der Liberale klagt schon wieder   [18.01.2019]

Gestern ist aus der Ecke Kuhn-Haselsteiner-Erl Klage Nr. 17 hier eingetrudelt. Anwalt Krüger will wieder was zum Einschreiten gefunden haben. Diesmal soll es ein Tweet sein, in welchem ich dem offenbar unausrottbaren Gerücht, wonach der von der Strabag dem ehemaligen Tiroler Landeshauptmann Wallnöfer irgendwie ähnlich sehen soll, entschieden entgegengetreten bin.

Bebildert war mein Kurzeintrag mit einem Schnipsel aus dem Jahresrückblick-„Falter“ vom Dezember 2018, in welchem die Zeitung - wie in den vorangegangenen Jahren auch - auf satirische Art ein Ranking der hundert Bösesten des Jahres erstellt hat. Der Herr, um den es hier geht, hat dort, wie man in Tirol sagt, den „Schrepfer“ gemacht.



Aus: „Best of böse“ (Falter 51/2018)


Ich versteh die Welt nicht mehr.
Ich habe im inkriminierten Twitter-Eintrag mit ganz klaren Worten ausgesprochen, dass H. dem W. „meines Erachtens überhaupt nicht gleicht“. Und dagegen klagt er nun bei Gericht. Für die dadurch erlittene „empfindliche Kränkung“ begehrt der Milliardär von mir eine „Entschädigung in Höhe von EUR 10.000,--". Den Gesamtstreitwert hat er mit EUR 45.000 angesetzt.

Hätte ich denn gegen meine Überzeugung sagen müssen, ich würde da eine gewisse optische Ähnlichkeit erkennen, also lügen müssen? Was, bitte, kann denn beleidigend sein an der Feststellung, dass Haselsteiner jemandem „meines Erachtens“ nicht gleichschaut?

Was ihm, by the way, allerdings sehr wohl gleichschaut, das ist: klagen, wo’s nur geht - und auch wo’s gar nicht geht (mehr).

Krügers Eingabe bei Gericht, vom Kopf auf die Füße gestellt, besagt also, dass es despektierlich ist, mit dem immer noch hoch angesehenen Altlandeshauptmann nicht in Verbindung gebracht zu werden. Da kenne sich noch jemand aus!

Ich werde plötzlich den Verdacht nicht los, dass es sich bei Herrn Haselsteiner und seinem Spitzen-Anwalt um große Verehrer von Barbra Streisand handeln dürfte.

   
  The Making of „Sebastian Kurz“   [03.01.2019]











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