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Tagebuch Einträge 2007
[alle des Jahres 2007 auf einer Seite anzeigen]

2007-12-31
Die TIWAG-Intelligenzbestie und das Busenwunder


2007-12-19
Ein bisschen „Licht ins Dunkel“


2007-11-19
Wie ein Posting im Forum dieser Webseite der TIWAG mindestens 20.000 Euro erspart hat


2007-10-10
Alles verkehrt!


2007-09-07
Was van Staa sonst noch alles nie gesagt hat


2007-08-27
Aus unserer beliebten Serie „Dumm, dümmer, am dümmsten“


2007-08-18
... da nützt kein Herumreden mehr, er ist wirklich verrückt!


2007-07-17
Die Tendenz stimmt!


2007-07-06
TIWAG-Tochter TIGAS auf Abwegen


2007-07-05
Hosp ist auch nur ein Anhängsel der TIWAG


2007-06-22
Das Vorgehen der TIWAG – wissenschaftlich betrachtet: Ein Desaster


2007-06-11
Mehr Speicherseen für mehr Speicherheizungen


2007-04-13
Bunter Dia-Abend der TIWAG in Neustift. Absolut CBL-frei!


2007-04-10
Große Jungbauernfängerei der TIWAG am kommenden Sonntag


2007-02-27
Staamania 1


2007-02-21
Brauner als Brauner


2007-02-15
Wie das Leben so spielt!


  Die TIWAG-Intelligenzbestie und das Busenwunder   [31.12.2007]

Im Tagebuch haben wir am 10.10.2007 auf die ganz und gar verkehrte Welt in einer TIWAG-Anzeige hingewiesen (siehe unten). Sie setzt Frauen herab zu grinsenden Dummerchen, die aufreizend zu sein und die Schmutzwäsche zu waschen haben. Sie zielt (siehe dazu den Tagebucheintrag vom 31.1.2005) ganz offensichtlich „below the line“, unter die Gürtellinie.

Statt das Sujet, das viele empört, nicht mehr zu schalten, verteidigt TIWAG-Marketing-Chef Wolfgang Mader gar noch diese (Anti-)Werbung und outet sich so ganz nebenbei als richtig großer Busen-Experte. Wär es nicht so erschrechend dumm, was die berüchtigte TIWAG-Intelligenzbestie hier einer Kritikerin wortwörtlich geantwortet hat, dann wäre es zum Lachen:

(...) muss ich Ihnen mitteilen, dass wir dies wirklich ganz anders sehen, und keinster Weise sexistisch oder degradierend auftreten wollten und möchten. Es liegt uns völlig fern und ergäbe wohl weder PR-mäßig noch in irgendeiner anderen Hinsicht Sinn, dies bezwecken zu wollen. Wir müssen hier auch betonen, dass wir der Dame überhaupt keinen hervorquellenden Busen aufgesetzt haben, sondern es zum einen in der Natur eben die völlig unterschiedlichsten Formen von Brüsten gibt und zum anderen auch die Art und Weise, diese durch Kleidungsstücke zu unterstreichen, ebenfalls nichts Unnatürliches, sondern tausendfach überall Beobachtbares ist! Auch den Vorwurf, dass wir den Frauen durch dieses Bild irgendeine Rolle zuschreiben wollen (ungeachtet dessen, dass ich an der Tätigkeit Wäsche zu waschen absolut nichts Negatoves finde!!) ist für uns nicht nachvollziehbar.
(...)
Mit den besten Grüßen
Dr. Wolfgang Mader


   
  Ein bisschen „Licht ins Dunkel“   [19.12.2007]

Der TIWAGler Peter Prantl, der neben bzw. während seiner Arbeit einen Callgirl-Ring aufgezogen hat, ist bekanntlich auch Obmann der Schützenkompanie Haimingerberg. Als solcher hat er gerade ein DVD-Video über das Schützenleben in seinem Dorf auf den Geschenkemarkt gebracht. Der Film fängt mit Trommelwirbel und Gewehrsalve an und endet mit „Zu Mantua in Banden“, dazwischen sieht man, wie Peter Prantl seine Marketenderinnen ehrt, wie ein Schützenkurat in schützengrüner Soutane von den „Schützen als kirchennaher Verband“ sülzt und wie der wegen Kinderpornografie verurteilte Haiminger Vizebürgermeister die Schützen lobt („Es werden wenige Schützenkompanien im Heiligen Land Tirol existieren, die einen eigenen Film über ihre Geschichte haben.“) und Peter Prantl sich wiederum bei ihm („der uns in allen Belangen auch wahnsinnig unterstützt hat“) bedankt.
Ach ja, und den Ehrenschutz über das abgefilmte Schützenjubiläum hatte ein „DDr. Herwig van Staa, Landeshauptmann“ inne. Und die Produktion der DVD wurde von der TIWAG mitgesponsert.



Die DVD „Schützenkompanie Haimingerberg 1957 – 2007“ ist ab sofort für 20 Euro beim Obmann zu haben. Der der Zuhälterei und des Menschenhandels Verdächtigte ist aber gar nicht so. Er spendet pro verkaufter Scheibe 5 Euro an die ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“. Und der ORF ist auch nicht so und nimmt diese fünf Euro.



Eigentlich ein bisschen schäbig vom Schützenobmann, wenn man daran denkt, dass Michele, Susi, Gitti, Miriam, Sandra, Chantal, Nina, Angy, Laura, Andrea, Maria, Tatjana, Wiky, Sahra, Alexandra, Melanie, Lisa, Bianca & Co. pro Blinddate 100 Euro an ihn abliefern mussten.


„Wo sind meine Marketenderinnen?“ (Profil-Artikel) PDF

   
  Wie ein Posting im Forum dieser Webseite der TIWAG mindestens 20.000 Euro erspart hat   [19.11.2007]

TIWAG-Vorstand Bruno Wallnöfer hat sich im Sommer vom TIWAG-Vorstand ein neues Dienstauto gewünscht. Ein Ministerauto, ein Audi 8 mit allem Pipapo sollte es sein: Arschheizung, beleuchtetem Make-up-Spiegel, Dekoreinlagen aus Nussbaumwurzelholz. Der TIWAG-Vorstand hatte es bereits genehmigt.
Dann wurde – offenbar von ziemlich hoher TIWAG-Stelle aus - ganz gezielt das nachstehende Posting im Forum von dietiwag.org platziert:



Posten im Forum dieser Seite kann Wunder wirken: In der TIWAG-Zentrale ist auf obigen Beitrag und die nachfolgende Diskussion auf dieser Homepage hin Panik ausgebrochen. Sie mündete darin, dass die Bestellung des Audi 8 schließlich storniert wurde. Und Bruno Wallnöfer abspecken musste: auf einen Audi 6, Limousine 3.0 TDI quattro. Dass er sich mit Sicherheit bei jedem Einsteigen in sein neues Auto jetzt über uns ärgern wird, ist das eine Erfreuliche. Dass der kecke „Poster“ aus der TIWAG uns TIWAG-Eigentümern eine Stange Geld gespart hat, das andere!



Das neue Dienstauto (Mittelklasse) von Bruno Wallnöfer, das seiner Selbsteinschätzung (Spitzenklasse) nicht gerecht wird - siehe Innenausstattung


Übrigens die Farbe „dakarbeige“ des neuen A 6 passt hervorragend zum „kakibraun“ seiner Anzüge, und auch mit seinen politischen Ansichten ist jetzt alles Ton in Ton. Von den Initialen auf seinem Wunschkennzeichen reden wir dabei noch gar nicht.

   
  Alles verkehrt!   [10.10.2007]

Dass die TIWAG gerne die Wahrheit verdreht, ist bekannt. In ihrer Werbeagentur Redball (früher PPI United) hat sie dafür einen kongenialen Partner. Auch die schert sich um die Realität wenig. Motto: Wenn die Fakten nicht passen, muss man sie halt irgendwie hindrehen. Oder sozusagen gleich auf den Kopf stellen wie die TIWAG, die in untenstehender Anzeige den schmutzigen Bandstrom aus Deutschland, den sie ihren Tiroler Kunden unterjubelt, als „Eine saubere Sache“ bezeichnet.

Die Werbefritzen von Redball wollten da nicht zurückstehen und haben gleich das ganze Bild seitenverkehrt, leider allzu deutlich ersichtlich am Firmenlogo des schweizerischen Waschautomatenherstellers Ferrum (oben Mitte).
Allerdings - und wenn von der Agentur auch alles eher als beabsichtigt - stellt gerade diese umgedrehte Aufnahme ein treffliches Sinnbild für eine TIWAG dar, in der viel mehr verkehrt läuft als ein paar Waschmaschinen in einem Waschsalon.


   
  Was van Staa sonst noch alles nie gesagt hat   [07.09.2007]

„Internierungslager“
„Undankbares Gesindel“
„Abfahrt-Versprechen für das Pitztal“
„Rücktritt bei Verlust der Absoluten“
„Ausfuhrverbot für Egger-Lienz-Bilder“
„Hochrangiger Nazi“
„Intervention für Hirschmann bei der TIWAG“
„Mozarteumverlegung nach Innsbruck“
„Zündler“
„Hungerleiderbezirk Außerfern“

(...)
   
  Aus unserer beliebten Serie „Dumm, dümmer, am dümmsten“   [27.08.2007]

Die jüngste Nummer der ÖVP-Werbegazette „journal tirol“ hat die Aufgabe, die van-Staa-Partie als Naturschutzpartei zu verkaufen. Unter dem Aufmacher „Schützenswertes Tirol“ heißt es auf der Titelseite: „Unsere Natur ist der Landesregierung viel wert. Ausgewiesene Schutzgebiete sorgen dafür, dass sie auch in Zukunft erhalten bleibt. Mehr dazu auf den Seiten 8 - 9.“

Dort findet sich dann, als optischer Knaller gedacht, ein wunderschönes, riesig aufgeblasenes Foto aus dem Ruhegebiet Stubaier Alpen, nämlich aus dem hinteren Sulztal mit der Amberger Hütte.



Dümmer geht’s nümmer: „Unsere Natur ist der Landesregierung viel wert. Ausgewiesene Schutzgebiete sorgen dafür,
dass sie auch in Zukunft erhalten bleibt.“


Das Pech bei der Auswahl dieser Vorzeigelandschaft, in die die angebliche „Naturschutz-Anna“ so selig hineinlächelt, ist, dass just hier von der TIWAG drei Gletscherbäche-Ableitungen (Wasserfassungen Fischbach, Schranbach, Winnebach - siehe Pfeile) geplant sind und die Tiroler ÖVP dieser Schutzgebietszerstörung massiv Vorschub leistet.
Augenfälliger hätte uns die Partei nicht vermitteln können, wieviel ihr die Natur wirklich wert ist.

Apropos TIWAG und ÖVP:
Eine gesamte großformatige Seite in diesem ÖVP-Werbemagazin ist der TIWAG-Schifffahrt am Achensee gewidmet, für jede/n sofort als verdeckte neuerliche Parteienfinanzierung erkennbar. Nur für Hauptgeschäftsführer Georg Keuschnigg nicht: „Bei dieser Reportage handelt es sich um eine Eigenproduktion durch unsere Redaktion, dafür wird nichts bezahlt. Wir wollen generell auf die Qualitäten und Attraktionen Tirols hinweisen - so ist die Idee für diese Reportage entstanden, aufgehängt am Jubiläum der Schifffahrt.“ (E-Mail G. Keuschnigg vom 23.7.2007)

M.W.
   
  ... da nützt kein Herumreden mehr, er ist wirklich verrückt!   [18.08.2007]

Da gibt er ein maßgeschneidertes Gutachten in Auftrag, lädt dann den Gutachter zur öffentlichen Präsentation nach Innsbruck, sitzt dort eine Stunde neben diesem (1.8.2007) und müsste eigentlich hören, wie dieser zwei Wasserfassungen (bei Gurgl und Vent) und die Ableitung des Ötztaler Wassers zum Kraftwerksprojekt „Ausbau Kaunertal“ (Speicher Gepatsch / Pumpspeicher Taschach) vorschlägt.
Hat er es wirklich gehört (wenn er schon das extra für ihn verfasste, grad einmal fünfzehnseitige „Gutachten“ nicht gelesen hat) und nur nicht verstanden?

Jedenfalls sagt er zur Rundschau (Imst), dass die Wasserfassungen „ausschließlich das Hochwasser ins Kaunertal überleiten. Darum gibt es keinen Anlass für eine Restwasserdiskussion. Nocheinmal: Nur das Hochwasser wird abgeleitet.“ (Rundschau, 8.8.2007)

Und in der Kronenzeitung macht er aus den zwei Wasserfassungen, weil er an deren Hochwasserschutzwirkung offenbar selbst nicht glauben mag, „Speicher“: „Durch die beiden Speicher in Vent und Gurgl kann der Pegelstand in Sölden um einen Meter und in Innsbruck um 20 Zentimeter gesenkt werden.“ (Kronenzeitung, 15.8.2007)

Ein Kraftwerksprojekt, das einen solchen Einpeitscher hat, bräuchte eigentlich gar keine Gegner mehr.

M.W.

   
  Die Tendenz stimmt!   [17.07.2007]

Vergleicht man die drei Umfragen, die das Linzer Market-Institut für die "Tiroler Tageszeitung" zum Thema TIWAG-Kraftwerke durchgeführt hat, wird der Trend offensichtlich:

2005
DAFÜR: 59 Prozent
DAGEGEN: 25 Prozent

2006
DAFÜR: 53 Prozent
DAGEGEN: 33 Prozent

2007
DAFÜR: 49 Prozent
DAGEGEN: 40 Prozent

Unsere Auklärungsarbeit trägt also Früchte.
Die widerliche Propaganda der TIWAG und ein Landeshauptmann außer Rand und Band tun ein Übriges.
Schon 2008 müsste sich dem Trend nach eine Mehrheit gegen den Kraftwerkswahn ausgehen, bei der Umfrage und bei der Landtagswahl.

M.W.

   
  TIWAG-Tochter TIGAS auf Abwegen   [06.07.2007]

Verdacht auf „Arglist“, „Vorspiegelung falscher Tatsachen“ sowie „rechtswidrige und vorsätzliche Täuschung“

Auf dieser Webseite wurde im März 2006 ein Skandal ersten Ranges aufgedeckt: Die TIGAS bzw. ihre Rechtsvorgängerinnen Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) und Stadtwerke Innsbruck haben zigtausenden privaten Gaskunden Jahrzehnte lang systematisch (de facto auf falschen Liefermengen basierende) zu hohe Tarife verrechnet.
Nun liegt ein Beschluss des Landesgerichtes Innsbruck vor, der diese Anschuldigungen nicht nur als berechtigt ansieht, sondern hinter dem Vorgehen des Gasmonopolisten „vorsätzliches auf Täuschung gerichtetes Verhalten“ vermutet.



Die möglicherweise auch strafrechtlich relevanten Vorgänge in der IKB („Arglist“, „Unterdrückung wahrer Tatsachen“) fallen in jene Zeit, als unser aller Bruno Wallnöfer dort Vorstandschef war. Die prozessgegenständlichen Malversationen waren ihm frühzeitig bekannt. Der Ausgang des Verfahrens ist also mit Spannung zu erwarten. Auch weil die TIGAS im Falle des sich abzeichnenden Urteils Rückzahlungen in Millionenhöhe an zigtausend kleine Gasabnehmer zu leisten haben wird.

Mehr:
Artikel „Die Gas-Bombe“ auf www.dietiwag.org vom März 2006
Infos für Geschädigte auf www.dietigas.org
Beschluss des Berufungsgerichtes LG Innsbruck als pdf

   
  Hosp ist auch nur ein Anhängsel der TIWAG   [05.07.2007]

   
  Das Vorgehen der TIWAG – wissenschaftlich betrachtet: Ein Desaster   [22.06.2007]

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Innsbruck ist soeben eine umfangreiche Arbeit zu den Auseinandersetzungen rund um die Kraftwerkspläne der TIWAG fertiggestellt worden.
Titel: „Der Konflikt um die Tiroler Gebirgsbäche - eine Analyse“
Der Text kann auch als Einführung in die Debatte der vergangenen drei Jahre gelesen werden.
Wir bringen daraus ungekürzt das Schlusskapitel: „6. Zusammenfassung und Analyse


   
  Mehr Speicherseen für mehr Speicherheizungen    [11.06.2007]

Die TIWAG hat zwar im Vorstand keine großen Leuchten, aber das hat noch nicht unbedingt mit Energiesparen zu tun!
Im Gegenteil.
Auch in der PR-Abteilung der TIWAG wird derweil soviel Geld verbrannt, dass es eigentlich zum Heizen fürs ganze Haus reichen müsste. Jetzt schickt sie den - offenbar bei einem internen Opa-Casting entdeckten - picksüßen Gasteiger-Opa mit sogenannten Energiespartipps in ein Rennen, das nicht mehr zu gewinnen ist. Auf diese Art und Weise schon erst nicht. Zu deutlich sieht man der Aktion an, dass es nur eine lästige Image-Arbeit ist, bei der alles eher als eine Energieeinsparung herauskommen soll. So rät doch Opa Gasteiger allen Ernstes zu stromfressenden Klimageräten. Im TV-Werbespot, unmittelbar vor „Tirol Heute“ platziert, wortwörtlich:

„Heiße Sommertage, heiße Büros. Ab 24 Grad lässt die Konzentrationsfähigkeit merklich nach und die Luftfeuchtigkeit verstärkt diesen Effekt. Es stellt sich die Frage: Wie kann ich die heiße Sommerzeit noch richtig genießen oder erträglich gestalten? Mein Tipp: Ein Klimagerät kann wesentlich zum Wohlbefinden beitragen. Im Sommer kühlt und entfeuchtet es und im Winter kann es als Heizgerät verwendet werden. Aber beachten Sie: Jedes Grad weniger geheizt oder gekühlt erspart Ihnen zwischen drei und sechs Prozent der Energiekosten.“
Edgar Gasteiger in „Energiespar Tipp präsentiert von: Tiroler Wasserkraft“, ORF 2, 18:59, Wiederholung voraussichtlich am 4. Juli 2007; siehe: http://tirol.orf.at/magazin/studio/stories/106769/


Noch deutlicher verrät die TIWAG in ihrer jüngsten PR-Beilage zur Tiroler Tageszeitung, dass es ihr in Wahrheit nicht um Energieeinsparen, sondern um das Ankurbeln des Energieverbrauchs geht.



Auf der einen Seite (rechts) brauchen wir unbedingt neue Speicherkraftwerke, auf der anderen Seite (links) machen wir Werbung für neue Stromfresser:
PR-Beilage der TIWAG zur Tiroler Tageszeitung, 5.6.2007, Ausschnitt Seite 2 und 3


TIWAG-Flachkoffer und elektrische Flachheizungen liegen so weit nicht auseinander. Für neue Speicherheizungen also sollen neue Speicherseen her? Selten hat Bruno Wallnöfer ein Eigentor so traumhaft verwandelt.

M.W.

   
  Bunter Dia-Abend der TIWAG in Neustift.
Absolut CBL-frei!
   [13.04.2007]

Zu einem netten Abend im kleinen Kreis hat kürzlich die TIWAG in Neustift geladen: Bruno Wallnöfer mußte unbedingt den Gemeinderäten seine gerade fertig gewordene neue Dia-Show zeigen.
Neu war im Grunde freilich nur der Titel, denn wegen der Cross-Border-Problematik und auf dringendes Anraten der Wiener Anwaltskanzlei nennt sich die heurige Aufführung nicht mehr „Ausbau der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz“, sondern „Projekt Speicherkraftwerk Kühtai“. Die beim gemütlichen Beisammensein von der TIWAG-Seite her unterschlagenen Informationen zu den Fallen der immer noch geheimgehaltenen Cross-Border-Leasing-Verträge hat dafür just am nächsten Tag das nachstehende Flugblatt den Neustiftern frei Haus geliefert:

   
Vergrößern durch Anklicken!          Vergrößern durch Anklicken!


Dia-Abend der TIWAG live. Hier.



Für Power-Point-Show das Bild anklicken!
Kürzlich in Neustift. Demnächst in Längenfeld.

M.W.
   
  Große Jungbauernfängerei der TIWAG am kommenden Sonntag   [10.04.2007]

Termin:



Es erinnert ein bißchen stark an die Einkaufsfahrten für Rentner, wo’s mit Omnibus zu einer Kochgeschirrpräsentation an den Chiemsee ging und jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer sechs Kilo Zucker gratis ausfassen durfte.
Auch wenn die TIWAG ihr Jungbauernlegen als „Fachtagung“ (!) verkaufen möchte, bleibt’s eine primitive Propagandaveranstaltung.

Unten Näheres dazu.
Keine Satire. Alles Originalton Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend:


Sonntag, 15.April 2007,13.30 Uhr

Ort:
Speicherkraftwerk Kühtai

Kosten:
Gratis, aber nicht umsonst.

Anmeldung:
Bitte spätestens eine Woche vorher im Landessekretariat unter 0512/59900-20 oder tjblj@tiroler-bauernbund.at anmelden.

Zielgruppe:
Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend

Inhalt:
Rundgang durch das Krafthaus
Energiewirtschaftliche Situation – Vortrag und Diskussion
Präsentation der vier Ausbauoptionen in Tirol
Diskussion zu den Projekten
anschließend Abendessen (alle sind herzlich eingeladen)

In Tirol werden zur Zeit wichtige energiepolitische Entscheidungen getroffen und die Weichen für die Zukunft gestellt.
Strom aus Wasserkraft ist in aller Munde. Wir wollen nicht aus der Zeitung erfahren, wohin der Tiroler Weg geht, sondern uns direkt vor Ort mit den Verantwortlichen informieren.

Weiterlesen hier:
http://www.tjblj.at


M.W.

   
  Staamania 1   [27.02.2007]





Er stürzt sich auf wehrlose Kinder und drängt ihnen seine Devotionalie auf.
Ist’s Kindesmißbrauch? Ja! Selbstvergötzung? Ja!
Und auch eine Verhöhnung von Andreas Hofer. Oder muss der sich alles gefallen lassen nur weil er tot ist? Gibt es da keine Würde des Menschen mehr?

M.W.
   
  Brauner als Brauner   [21.02.2007]

Brauner war unser Thema. Professor Günther Brauner von der TU-Wien mit seinem Skandalgutachten. Aber es gibt noch viel Brauneres bei der TIWAG: den Dings, ja, den Wallnöfer.
Wir reden hier nicht davon, wie er einmal während einer Kundgebung im Hof des Innsbrucker Rathauses mit Polizeieinsatz seinen Parkplatz räumen hat lassen und auch nicht davon, wie er laut Aussage des Ohrenzeugen Fritz Dinkhauser bei einer TIWAG-Feier in der Blaike in Völs „’brüllt hot wia da Goebbels“. Zwei, ich mag nicht sagen „braune Rülpser“, weil das verharmlosend wäre, also zwei Tatbestände fürs Gericht seien fürs erste genannt:
Bei der Rückfahrt von einer Törggelesauftour ergeht sich der Wallnöfer hinten im Bus in wüstesteten Beschimpfungen der Grünen und knattert dann ein „Die gehören alle an die Waaaaand! Brrrrrrrrrrrrrrr! Brrrrrrrrrrrrrrr! Brrrrrrrrrrrrrr!“ über alle Sitzreihen hin, womit er Maschinengewehrsalven simuliert. Natürlich gehört so einer auch auf der Stelle als Oberleutnant der Reserve entlassen, diese wandelnde Bombe in Person!
Zu den verheerenden Kriegen in Jugoslawien ist folgendes Delikt der Naziverherrlichung Wallnöfers überliefert und bezeugt:
„Wann war am Balkan das letzte Mal Ruhe?“, frägt er rhetorisch in die Runde, und schiebt die Antwort selbst gleich hintennach: „Als die deut-schen Ge-schwa-der ka-men!!!“ Dabei setzt er seinen rechten Daumen mit der Kuppe auf den Tisch und bewegt ihn hin und her im Halbkreis, hin und her, um anzudeuten, wie er etwas zerdrücken, zerquetschen, ausmerzen möchte. Und schreit: „Ketchup!“
Herr Staatsanwalt, übernehmen Sie!

M.W.
   
  Wie das Leben so spielt!   [15.02.2007]

TIWAG-Aufsichtsrats-Präsident Ferdinand Eberle, alles eher als Tirols anonymster Alkoholiker, hat unlängst im Goldenen Adler zu Innsbruck gezecht und beim späten Hinauswanken vermutlich tatsächlich noch etwas von „die Rechnung schicken S’ an die TIWAG“ gelallt. Die Zahlkellnerin verstand „dietiwag“ und es kam was kommen musste: nachfolgende Anfrage an „dietiwag“.

goldener adler an dietiwag

Die Buchhalterin vom Goldenen Adler hatte also offenbar von sich aus Skrupel, die Rechnung für ein privates Besäufnis des Aufsichtsratspräsidenten Eberle (samt Anhang) den TIWAG-Stromkunden anzulasten. Sie hat im Prinzip alles richtig gemacht, nur statt ihre Anfrage an office@tiwag.at zu senden, hat sie diese an info@dietiwag.org geschickt. (Was damit zu tun hat, dass „Google“ unsere Kontaktadresse früher ausspuckt als die der TIWAG.)

Aber wir können für dieses Gelage Eberles auf keinen Fall aufkommen! Beim besten Willen nicht. Wie kommen wir dazu?

Soll doch die TIWAG zahlen. Dort wird ja sonst auch das Geld mit beiden Händen zum Fenster hinausgeworfen. Und die ist eh gstopft bis oben hin durch unsere Stromtarife.

Möglicherweise hat Eberle aber im „Goldenen Adler“ auch im Interesse des Landes gesoffen. Man weiß ja nie. Nachdem er angeblich doch auch im Interesse des Landes die TIWAG-Kraftwerke an ein paar Finanzhaie verschachert hat, wäre ihm solche Selbstlosigkeit ja durchaus zuzutrauen. Man wird sehen.

   
     
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