spacer
home


die andere seite der   home

akut | tagebuch | forum | archiv | kontakt 

2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010
2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004
RSS Feed | auf facebook abonnieren news auf facebook folgen

Tagebuch Einträge 2017
[alle des Jahres 2017 auf einer Seite anzeigen]

2017-04-24
Weshalb die TT fast „jedes Wort wert“ ist


2017-04-22
Tiroler FPÖ-Funktionär gratuliert seinem Facebook-Freund Adolf Hitler zum Geburtstag


2017-04-20
Eines von beiden ist ein FPÖ-Fake. Welches?


2017-04-18
Eklat in Alpbach: Herzjesu-Minister Rupprechter lässt „Haderer-Kühe“ von Privatgrund entfernen


2017-04-15
Herr A. macht sich gern größer als er ist


2017-04-10
Das Schlamassel bei der Kaiserjägermusik – und der Landeshauptmann mittendrin


2017-04-08
Mann beißt Hund oder: FPÖ-Chef verteidigt straffällig gewordenen Wirtschaftsflüchtling


2017-03-27
Die höchst seltsamen Familienbande von Buch bei Jenbach


2017-03-18
„Dachmarke Tirol“


2017-03-14
Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“


2017-03-06
Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand


2017-02-28
Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte


2017-02-19
Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse


2017-02-15
Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen


2017-02-14
„Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …


2017-02-08
Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!


2017-02-06
Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite


2017-02-01
Pressefreiheit Tirol 4.0


2017-01-30
Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger


2017-01-28
Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde


2017-01-23
Der „Fall Handl“


2017-01-19
Abgeordneten-Immunität aufgehoben: Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen


2017-01-17
Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig


2017-01-15
Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel

2017-01-12
Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden


2017-01-10
Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung vom Presserat verurteilt


2017-01-09
Verdacht des Vergehens der Verhetzung


2017-01-06
„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)


  Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel   [15.01.2017]

„Überhaupt hat der Fortschritt das an sich, dass er viel größer ausschaut, als er wirklich ist.“

Johann Nepomuk Nestroy (1847)


Gut, man kann sagen, die ganze TIWAG ist mir spätestens seit Bruno Wallnöfer ein Rätsel, aber hier soll’s um eine Heimhörerfrage zum aktuellen TIWAG-Notstand an der GKI-Baustelle im Oberen Gericht gehen.
GKI, das stand einmal für Grenzkraftwerk Inn, dann für Gemeinschaftskraftwerk Inn, jetzt eher für Ganz Katastrophales Investment.

Für das Ausfräsen des 23 km langen Triebwasserstollens wären an sich zwei Tunnelbohrmaschinen eingesetzt, „Zauberbohrer“, vielversprechend die eine genannt, „Vielfraß“, womöglich eine Spur zu optimistisch die andere. Nun, soviel darf verraten werden, gefressen haben die beiden bisher - vor allem Budget (hier).
Man kann die Baustelle getrost eine Art Übungsbaustelle nennen, bei der verschiedene Firmen ausprobiert werden, einem Fußballtestspiel vergleichbar, bei dem unumschränkt Spielereinwechslungen möglich sind.

Vielleicht noch ein kleiner Hinweis vorweg, damit die Lösung der Rätselaufgabe etwas leichter wird: die Baufirma (Hochtief), die im Herbst 2015 mit dem Stollenvortrieb begonnen hat, hatte auch die Aufträge für die Elbphilharmonie in Hamburg und den Flughafen in Berlin.

Aber bleiben wir in Tirol und vergleichen wir den Stollenbau der TIWAG 2015-2020 lieber mit dem Bau des Eisenbahntunnels durch den Arlberg von 1881-1884. Zusatzinfo: Der Ausbruchquerschnitt bei letzterem betrug mit 85 m² das zweieinhalbfache des TIWAG-Stollens (33,2 m²).

Rätselfrage:

Wer schafft mehr Meter Felsdurchbruch pro Tag? Sind es „Zauberbohrer“ und „Vielfraß“ heute im Oberinntal oder waren es die Arbeiter im 19. Jahrhundert am Arlberg mit ihren damaligen Möglichkeiten?




Zu gewinnen gibt es einen ruhigen Tag Ihrer Wahl an der „Baustelle“ des GKI. Zum Chillen und Relaxen.


Auflösung:

Der Arlbergeisenbahntunnel wurde seinerzeit - statt wie vorgesehen in fünf Jahren - in vier Jahren fertiggestellt. Das GKI wird dagegen - statt wie angekündigt 2018 - allerfrühestens 2020 in Betrieb gehen. Die Arbeiter im Arlberg schafften anno dazumal einen Tunnelvortrieb von 7,30 Meter pro Tag. Die GKI krebst bis dato beim viel kleineren Stollen bei einem Tagesdurchschnitt von knapp 7 Metern pro Tag herum.

   
     
Tagebuch 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004