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Tagebuch Einträge 2017
[alle des Jahres 2017 auf einer Seite anzeigen]

2017-03-18
„Dachmarke Tirol“


2017-03-14
Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“


2017-03-06
Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand


2017-02-28
Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte


2017-02-19
Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse


2017-02-15
Ragout aus Ungarn, Gröstl aus Deutschland, Architektur aus Norwegen


2017-02-14
„Kastriert die Schweine!“ - Wie die Tiroler FPÖ in den Wald hineinruft …


2017-02-08
Tirol 4.0 is great! So great! It’s tremendous! Believe me!


2017-02-06
Anklage wegen „Aufforderung zum Verbrechen des Mordes“ auf Abwerzgers Facebook-Seite


2017-02-01
Pressefreiheit Tirol 4.0


2017-01-30
Vielleicht ein Anwalt für Herrn Abwerzger


2017-01-28
Eine Wiederholung aus aktuellem Anlass: Günther Platter, die TT und die ORF-Pressestunde


2017-01-23
Der „Fall Handl“


2017-01-19
Abgeordneten-Immunität aufgehoben: Ermittlungen gegen FPÖ-Obmann A. und seine „best geschützteste Seite aller Politiker“ beginnen


2017-01-17
Schwer zu empfehlen: Gasthaus in Obsteig


2017-01-15
Das Problem mit dem Fortschritt - das neue TIWAG-Rätsel


2017-01-12
Wallnöfer-Altlast Thomas Gasser soll zur IKB entsorgt werden


2017-01-10
Claus Meinert (Tirol Krone) wegen Pauschalverunglimpfung und Diskriminierung vom Presserat verurteilt


2017-01-09
Verdacht des Vergehens der Verhetzung


2017-01-06
„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“ (Goethe)


  „Dachmarke Tirol“   [18.03.2017]










Vergiss es!


Nachtrag - außer Konkurrenz:




   
  Sängerbund-Präsident Günther Platter: „Hart durchgreifen, aber keinen Wirbel!“   [14.03.2017]

Bekanntlich ist es für Günther Platter unheimlich wichtig, selbst Chef des Landesschützenbundes zu sein und der Tiroler Kaiserjäger und Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes und des Tiroler Trachtenverbandes und des Tiroler Sängerbundes.

Wobei ihn das Ehrenamt bei letzterem etwas weniger freuen dürfte, seit es dort ordentlich Knatsch gibt. In der Kritik steht Manfred Duringer, Sängerbund-Obmann von Platters Gnaden. Auslöser ist die für kommenden Samstag einberufene außerordentliche Generalversammlung des Vereins, in welcher Duringer eine umstrittene Statutenänderung durchpeitschen und mittels vorgezogener Neuwahlen seine Position festigen möchte.
Dagegen gibt es Widerspruch von Seiten eines der Mitglieder-Chöre des Tiroler Sängerbundes und der „Initiativgruppe Tiroler Sängerbund“ in Form eines Offenen Briefes an dessen Präsidenten Günther Platter.

Die Verfasser wollten, dass Ihr Schreiben über das Sekretariat an alle Mitglieder versandt wird. Duringer hat das abgelehnt und ist schnurstracks zu seinem Schutzherrn gerannt, dessen knappe Anweisung im Titel dieses Artikels wiedergegeben wird.

Auszüge aus „Offener Brief - Chor der Vielfalt und Initiativgruppe Tiroler Sängerbund an den Präsidenten des Tiroler Sängerbundes (TSB), HLH Günther Platter, alle Mitgliedschöre und Ensembles des TSB und den Vorstand des TSB“:




Manfred Duringer, Obmann des Tiroler Sängerbundes, mit seinen beiden Hebstecken


Tiroler Sängerbund vebietet Chören das Singen

Die Initiativgruppe hat auch Anträge auf Abänderung der Tagesordnung eingebracht, wie es in den Vereinsstatuten vorgesehen ist. Die Reaktion Duringers auf diesen demokratischen Einspruch war die Einschaltung der Rechtaanwaltsskanzlei Klaunzer & Klaunzer. Und diese droht der Obfrau des „Chors der Vielfalt“ damit, seine Mandantschaft werde sich „erforderlichenfalls auch gerichtlich gegen Sie zur Wehr setzen“.
Und weil es die Kritiker gewagt haben, in einem Rundmail anzukündigen, dass sie bei der Generalversammlung am Samstag zur Verabschiedung des Vorstandsmitgliedes Bernhard Sieberer zwei Lieder singen wollen, wird ihnen ein Eingreifen „theoretisch sogar mit Hilfe der Polizei wegen Hausfriedensbruch“ in Aussicht gestellt.

Tirol, wie es singt und – über den Sängerbund-Obmann – lacht.


Reaktion:



Tiroler Kronenzeitung, 19.3.2017

   
  Tiroler Berglamm – aufgezogen und geschlachtet in New Zealand   [06.03.2017]



Nachträglich hör ich, jemand soll mit so einem M-Preis-Etikett schon zur TT gegangen sein und ihr vorgeschlagen haben, darüber zu berichten.
Geht aber nicht. Kann sie nicht. Weil ganz schwerwiegende „Argumente“ dagegen sprechen (hier). Lückenpresse eben.

   
  Wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte für Tirol zustande gebracht hätte
   [28.02.2017]

19. September 2003. Der Eurofighter, den Östereich anschaffen will, gilt bereits als zu teuer, als teilweise flugunfähig und als nicht vertragsgemäß lieferbar. Eine kleine AAB-Delegation aus Tirol macht sich trotzdem auf den Weg zur Herstellerfirma EADS in Manching bei München. An der Autobahnraststätte Irsching stößt, mit dem Dienstauto aus Wien kommend, Verteidigungsminister Platter zur genannten Gruppe, der auch ein paar Journalisten angehören. Er steigt um in den Kleinbus aus Tirol und beginnt laut eines Ohrenzeugen auch schon zu schwärmen vom Eurofighter und von den „Gegengeschäften und wieviele Arbeitsplätze dadurch in Tirol entstehen würden“.



Platter im Eurofighter-Werk. Mit dabei auch sein Wiener Büroleiter Christian Switak (kleines Foto oben), immer schon quasi der Spezialist für Gegengeschäfte. (Fotos: WoPic)


Bei EADS werden Platter und Co. vom Vizechef des Eurofighter-Programms empfangen. Während das Gerät (Stückpreis 110 Millionen Euro) europaweit schon unter heftiger Kritik steht, erklärt Platter in der Fabrikhalle: „Ein Ausstieg aus dem Eurofighter-Vertrag kommt für Österreich nicht in Frage. Der Eurofighter ist das klar beste Produkt.“
Man spricht auch über ganz große Gegengeschäfte für Tirol. Man spricht von Betriebsansiedlungen in Tirol. Die Universität Insbruck soll einen Forschungsauftrag erhalten. Insgesamt sollen fünfzig Tiroler Firmen profitieren. Günther Platter: „Wenn uns da etwas gelingt, dann wird der Eurofighter auch ein Tirol-Fighter.“

Und das, liebe Kinder, ist das Ende der Geschichte davon, wie Günther Platter einmal fast ganz viele Eurofighter-Gegengeschäfte nach Tirol gebracht hätte.

   
  Der Millionen-Betrug von Haiming und die Tiroler Lückenpresse   [19.02.2017]

Die Tiroler Tageszeitung hat in ihrer landesweiten Ausgabe noch mit keinem einzigen Wort darüber berichtet, wie die TIWAG zehn Hektar Gewerbegrund, der ihr rechtsmäßig nicht gehört, an den Speckfabrikanten Handl verkauft hat. Ist ja nur der größte Industriebetrieb des Oberlandes und ist ja nur der größte Nahrungsmittelproduzent Tirols. Und es geht ja nur um das größte Landesunternehmen.

Okay, die TIWAG hat die Hypo gerettet und deren Aufsichtsratsvorsitzender ist auch Aufsichtsratsvorsitzender der Tiroler Tageszeitung. Okay, der TIWAG-Eigentümervertreter und der TT-Vorstandschef üben ungeniert seit Jahren gemeinsam in aller Öffentlichkeit auf ihren Blasinstrumenten (z.B. hier) und auch die beiden Chefredakteure der TT hupfen, wenn die TIWAG pfeift (hier).

Aber wie steht man dann da als TT, wenn in angesehenen nationalen und internationalen Medien große Geschichten über den Fall Haiming erscheinen?
Allein in den vergangenen fünf Tagen gab es zum Beispiel diese Berichte:




Süddeutsche Zeitung, 14. Februar 2017 - vergrößern




The Times (London), 15. Februar 2017




Ö 1 Mittagsjournal (ORF), 18. Februar 2017 - nachhören





Profil, 19. Februar 2017 - als PDF lesen


Außerdem berichteten zuletzt u.a. auch schon die Daily Mail, Russia Today, Times of Israel, Expressen (Schweden) und der Daily Mirror.


„Tirol heute“:



Tirol heute, 14.3.2017


„Report“ (ORF):



Report, 14.3.2017

   
     
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