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Die gute Nachricht für alle Olympia-Gegner:
Agentur Hofherr managt die Ja-Propaganda


So muss es ja gelingen!
Dass die Olympia-Befragung positiv ausgeht und sich die Tiroler mehrheitlich gegen eine Bewerbung aussprechen. Schon bei der TIWAG-Kraftwerksoffensive hat Hofherr uns einen Erfolg um den anderen beschert und auch die GKI-Geschichte könnte gar nicht besser laufen.


Dieser Tage ist die Propaganda-Seite www.olympia2026.at freigeschaltet worden.

Sie gehört der Agentur Hofherr.





Weil sich, siehe oben, im Leben offenbar alles wiederholt, gibt’s auch hier die Wiederholung eines fast schon seherischen Artikels, der erstmals vor knapp acht Monaten auf dieser Seite erschienen ist:



Einer gewinnt immer

Wie grandios die angelaufene Kampagne für Innsbrucks nächste Olympia-Bewerbung auch wieder scheitern wird, bei ihm klingelt die Kasse auf jeden Fall: Georg Hofherr. Denn er ist seit Jahren dick im Geschäft mit dem Österreichischen Olympischen Comité (ÖOC) und hat sich als persönlicher Souffleur des ÖOC-Präsidenten Karl Stoss schon bis dato eine goldene Nase verdient.

Karl Stoss gilt ja als besonderer Antreiber für die angezettelte Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2026 in Tirol. Hinter ihm steht die berüchtigte PR-Agentur von Georg Hofherr, die ihm für gutes Geld sogar noch die Spickzettel für seine öffentlichen Auftritte schreibt.





Das Verhältnis zwischen Karl Stoss, der auch Generaldirektor der Casinos Austria AG ist, und Georg Hofherr ist mittlerweile ein so enges, dass Stoss, wie man hört, der Agentur letzthin für eine interne Betriebsfeier sogar einen Casinotisch inklusive Croupier zur Verfügung gestellt hat.






Die Agentur Hofherr, früher „hofherr communikation“, heute „P8“, arbeitet seit Jahren u.a. in Sachen Lobbying und Krisenkommunikation für das Österreichische Olympische Comité und dessen Präsidenten.


Machbarkeitspropaganda

Jetzt wird einmal eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, die das gewünschte Ergebnis, dass „Olympische Spiele“ im Raum Innsbruck natürlich nicht nur machbar, sondern überhaupt volle super sind, erbringen soll und wird. Allein diese reine PR-Arbeit wird zumindest 350.000 Euro kosten. Vielleicht wird sie offiziell ausgeschrieben, vielleicht nur quasi, vielleicht gar nicht, schließlich will man ja hundertprozentig sicher gehen, dass sie das gewünschte Ergebnis liefert. Und vielleicht darf Hofherr für Cash den gesamten Ablauf, wie sagt man, beratend begleiten.

Wie auch immer, Karl Stoss und Georg Hofherr werden mit der neuerlichen Olympia-Kandidatur auf die Nase fallen. Bei letzterem wird es dann zumindest eine goldene gewesen sein.




2.11.2016



Ergänzung (26.6.2017):

Der ganze mediale und politische Filz im Lande wird in den nächsten Wochen so augenfällig zu Tage treten, dass es richtig, richtig weh tun wird. Hofherr hat seinen langjährigen Mitarbeiter Florian Tursky
just now im Büro des Landeshauptmanns als Pressesprecher von Platter oder vielleicht auch als Presseprecher von Hofherr beim Platter platziert, wie auch immer, und die Tiroler Tageszeitung ist bereits in die Kampagne eingespannt, schließlich betreiben Hofherr und die Moser-Holdig ein gemeinsames Unternehmen, das sich „Tirol TV“ nennt und – wenn auch auf niedrigem Niveau, was Zuschauerzahl und journalistische Qualität anlangt – ebenfalls massiv in die JA-Kampagne einbringen wird.


Fortsetzung folgt.

26.6.2017

Hier wird im Forum über die angepeilte Olympia-Kandidatur diskutiert.


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