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Eine Provokation Bruno Wallnöfers an Günther Platter geht sich noch aus

Die XXL-Abschiedsfete, die der grotesk gescheiterte TIWAG-Chef sich von seinem Unternehmen am 20. November 2015 schmeißen lassen wollte, hat ihm Günther Platter – unfreiwillig - schmeißen müssen (hier).

Und auch als Wallnöfer sich daraufhin klammheimlich für den 30. Dezember 2015 eine Ersatzfeier organisiert hatte, konnte ihm der Landeshauptmann noch rechtzeitig in die Parade fahren, in jene der sog. „Original Tiroler Kaiserjägermusik“ (gegr. 1972) nämlich, die den TIWAG-Chef vom Wiltener Platzl weg zum Gelage im Bierstindl begleiten sollte.

Weil diese Karnevalstruppe nicht nur am Tropf der TIWAG, sondern auch an dem des Landes, d.h. des Landeshauptmannes hängt, der dafür dort den Schirmherrn spielen darf, und weil der Finanzreferent der Tiroler Volkspartei, Josef Kantner, gleichzeitig der Obmann dieser Monarchistengilde ist, konnte Platter ihr Tschingderassabum und Humpatäterä gerade noch abblasen.

Was tut Wallnöfer? Er lässt sich eine neue Verabschiedung einfallen. Er instrumentalisiert den immer schon leicht zu instrumentalisierenden Zentralbetriebsratsvorsitzenden Anton Pertl, ihm diese im TIWAG-eigenen Ferienhotel Buchenstein (Gemeinde St. Ulrich am Pillersee), für dessen Belegung Pertl zuständig ist, auszurichten. Pertl, der nach Bekanntmachung seiner gesetzeswidrigen zu hohen und zu vielen Bezüge schneller als er schauen konnte aus dem Landtag geflogen ist und demnächst auch noch seinen AAB-Bezirksobmannposten wird abgeben müssen, hat daher – genauso wie Wallnöfer – noch eine Rechnung mit Günther Platter offen. Und diesem grad z‘fleiß wollen sie das durchziehen.

Am kommenden Donnerstag, notgedrungen erst vierzehn Tage nach dem mehr als ruhmlosen Abgang, soll die Fete steigen, ab 16 Uhr, in Buchenstein, getarnt als normale Betriebsräteversammlung mit Verabschiedung Bruno Wallnöfers (und bei dieser Gelegenheit jetzt auch Ferdinand Eberles). Dabei hat sich der TIWAG-Vorsitzende vom Betriebsrat bereits im Dezember verabschiedet, im Hilton Hotel, wie man hört, ebenso feierlich wie weinerlich, und wurde von diesem bereits verbindlich verabschiedet.



Auch schriftlich wurde schon ausreichend hin- und herverabschiedet und aller leckbare Speichel geleckt, oben in der TIWAG-Mitarbeiterzeitung „intern“ vom Dezember 2015


Anton Pertl steht bei Bruno Wallnöfer in großer Schuld

Von der Warte des nun endlich Ex-TIWAG-Chefs aus ist es nur recht und vergleichsweise billig, wenn Anton Pertl auf seinen großen Gönner zugeht, rektal, und ihm diese hinterletzte Chance einer fast offiziellen Verabschiedung eröffnet.
Bruno Wallnöfer hat seinem Zentralbetriebsratsobmann zu einem Bonzengehalt verholfen, das jeder Gehaltsstufenlogik widerspricht, was auch der zuständige TIWAG-Personalchef nicht dementieren wollte:




Pertl hat stillgehalten, wenn Wallnöfer Detektive auf Mitarbeiter gehetzt hat und bei der Maulwurfsuche die Mailboxen von Mitarbeitern durchwühlen hat lassen. Dafür durfte er von Gnaden des Vorstands Nikolaus spielen und Jahr für Jahr Einkaufsgutscheine im Wert von 250.000 Euro an die Betriebsangehörigen verteilen (hier).



TIWAG-„intern“, Dezember 2011


Anton Pertl hat auch als vom Betriebsrat entsandter Aufsichtsrat nie die leiseste Kritik an der desaströsen TIWAG-Führung geübt. Dafür hat ihm Wallnöfer ein fast unbegrenztes Sponsoringbudget zur Verfügung gestellt, mit dem Pertl als Völser ÖVP-Vizebürgermeister die dortigen Vereine bei Laune und politisch bei der Stange halten konnte.



Pertls pralle Spendierhosen hat ihm Bruno Wallnöfer spendiert. Völs zählt 45 Vereine.
Oben eine Auswahl der von der TIWAG Geförderten.



Völs ist weit davon entfernt eine Kraftwerksgemeinde zu sein, aber von der Faschingsgilde bis zur Schützengilde, von den Jungschützen bis zu den Eisstockschützen und vom Taekwondo-Verein bis zur Lederhosenrunde Völs wird dort alles von der TIWAG gesponsert, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Dank Wallnöfer und Pertl.

Es geht die Rede, dass in der Marktgemeinde jeder Veranstalter, der ein TIWAG-Transparent aufhängt „vom Pertl Toni“ 500 Euro erhält.

Wenn etwas nach Schweigegeld riecht, genau wie Schweigegeld aussieht und sich exakt wie Schweigegeld anfühlt, ist es in aller Regel Schweigegeld. Anton Pertl vermochte sich dazu nicht zu äußern.

Egal wie und egal wie sehr Bruno Wallnöfer seinen Zentralbetriebsratsobmann gedemütigt hat, jetzt muss er seinem Herrn noch einmal zu Diensten sein und Platter auftragsgemäß eine letzte Provokation zufügen:

Verabschiedung Bruno Wallnöfer: Donnerstag, 14. Jänner, 16 Uhr (Ferienheim Buchenstein)

Pertl war auf Anfrage nicht in der Lage zu sagen, wer für die Kosten der Feier aufkommen wird.
Es sind die Stromkunden.


11.1.2016


Hier kann im Forum über Anton Pertl und seinen allerletzten Bückling vor Bruno Wallnöfer diskutiert werden.



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