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Warum unterschreibt Wallnöfer die CBL-Erklärung nicht?

25. Februar 2011 in Längenfeld: Der TIWAG-Vorstand ist mit großer Propaganda-Truppe ausgerückt, um den Ötztalern die Ableitung von drei Bächen aus dem Sulztal ins samt und sonders vercrossborderte Kühtai schmackhaft zu machen. Er kommt damit bei den Besuchern gar nicht gut an. So lange und so hartnäckig wird Bruno Wallnöfer auf die unlösbare CBL-Problematik angesprochen, bis er sich schließlich von einer Frau dazu hinreißen lässt, es ihr schriftlich zu geben, dass der Zubau im Kühtai nicht unter die Verträge mit den US-Trusts falle.
Die entsprechende Erklärung hat er bis heute nicht unterschrieben.


Missglückte TIWAG-Roadshow in Längenfeld



Tiroler Tageszeitung, 28.2.2011



Bezirksblatt, 2.3.2011




Die TIWAG-Vorstände in Bedrängnis: Michaela Brüggler konfrontiert Alfred Fraidl
und Bruno Wallnöfer mit unangenehmen Details aus den Cross-Border-Leasing-Verträgen

(Foto: Clemens Perktold)

Die Fakten sind klar: Jede Erweiterung der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz wird automatisch Teil der 2001 abgeschlossenen CBL-Transaktion. So steht es in den Verträgen (hier). Punkt. Wenn es im Landhaus auch nur eine einzige integere Person mit Verantwortungsgefühl gibt, nein, ich denke da an kein Regierungsmitglied, dann ist der eingereichte Zubau im Kühtai niemals genehmigbar.
Und niemals heißt: niemals.

Bruno Wallnöfer, der unfreiwillige Kronzeuge

Ausgerechnet durch seine Nichtunterschrift macht der TIWAG-Vorstandschef das jetzt auch öffentlich sichtbar. Dankenswerter Weise. Indem er die vorliegende Freistellungs-Erklärung nicht abgeben kann, hebt er sie in den Stand eines unschlagbaren Beweismittels dafür, dass die geplante Erweiterung der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz in vollem Umfang automatisch jenen vier amerikanischen Investmenttrusts überschrieben würde, denen nach geltendem US-Recht heute schon die bestehenden Anlagenteile gehören.

Daher ist die nicht unterzeichnete Erklärung ein gar edles Dokument und wohl wert, hier würdig ausgestellt zu werden, immerdar.



Die Erklärung, die Michaela Brüggler aus Längenfeld dem TIWAG-Chef mit Datum vom 27. Februar 2011 vorgelegt hat (hier) und die dieser trotz klarer Zusage vor mehreren Zeugen nicht unterschreiben kann.

Zum Thema:
Längenfeld und CBL (Flugblatt, Dezember 2009)
US-Steuerfahnder im Kühtai (Juni 2011)

16.8.2011



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