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Was die TIWAG von der Sicherung des Wirtschaftstandortes Tirol hält

Angeblich tut ja auch die TIWAG alles, um den Wirtschaftsstandort Tirol zu sichern. Sogar ihre Kraftwerksprojekte sind laut Ex-Eigentümervertreter van Staa „wichtig für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes“ und laut Noch-TIWAG-Chef Bruno Wallnöfer sind sie sogar „der Motor für die Wiederbelebung der Wirtschaft und Arbeit in Tirol“ und „für den Wirtschaftsstandort“. Ach ja?



YIT-Montagetrupp (Firmenfoto)


TIWAG-Hochhaus

Einen kleinen Vorgeschmack darauf, wo die Aufträge der TIWAG hingingen, wenn sie dazu käme, etwas zu bauen, hat sie kürzlich bei der Sanierung ihres Wohnblocks in der Höttinger Au geliefert. Im sogenannten TIWAG-Hochhaus, Ampfererstraße 1, mit ca. 30 Wohneinheiten, wurden in den letzten Wochen die gesamten Elektroinstallationen erneuert, von Brandmeldeanlage und Torsprechanlage, Not- und Fluchtwegbeleuchtung bis zu den Zählerverteilungen und Wohnungsverteilern, einschließlich aller Verkabelungen. Ein schöner Auftrag für das Tiroler Gewerbe!
Denkste!
Er ist an den finnischen Weltkonzern YIT ergangen.




Da wird im Landtag ohne Ende von der „Stärkung heimischer Betriebe“ geschwafelt (Lieblingsthema von Zoller-Frischauf, Dinkhauser, Gurgiser), und gleichzeitig vergibt ein landeseigener Betrieb sogar einen solchen Schnaggeleauftrag an eine finnische Firma.

Von Bruno Wallnöfer reden wir hier gar nicht. Er hat bisher nur Arbeitsplätze vernichtet. Die einzigen, die er gesichert hat, sind solche in Nachtlokalen, in Weinkellereien, bei Gericht und in Rechtsanwaltskanzleien.


Platter Sermon:

„Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz, denn jeder Arbeitslose ist einer zuviel.“
(G. Platter in der Landeszeitung, 1.4.2009)

„Mir geht es um jeden Arbeitsplatz.“
(G. Platter in der TT, 20.10.2009)

„Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in unserem Land.“
(G. Platter am AAB-Parteitag, 16.11.2009)

„Im kommenden Jahr will sich die Tiroler Volkspartei besonders dem Thema Arbeitsplätze widmen.“
(G. Platter im ORF, 21.12.2009)



TIWAG-Anzeige, Juli 2009


Nocheinmal, ganz langsam, damit es im Prinzip sogar Günther Platter verstehen könnte:
Es handelt sich hier um Elektroarbeiten (!) in einem TIWAG-eigenen (!) Wohnhaus in Innsbruck (!), die von Trupps des YIT-Konzerns (Yleinen Insinööritoimisto, Helsinki) ausgeführt worden sind.


24.12.2009


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