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Erinnern Sie sich noch an Herwig van Staa?

„Wenn Dummheit brennat wia Fuier,
war’s hoazn halb so tuier!"

Tiroler Volksweisheit


Als politisches Talent entdeckt wurde Konrad Plautz angeblich ja von Anton Steixner. Van Staa hat ihn dann im März 2008 „bei einem Begräbnis persönlich kennengelernt“ und flugs - noch bevor ihn eine andere Partei wegschnappen konnte - an die zweite Stelle der ÖVP-Landesliste, direkt hinter sich selbst, gesetzt. Als zweite Spitze gewissermaßen. Bei diesem Engagement handelte es sich ohne Zweifel um einen richtigen Coup. Einen richtigen Coup-Handel sozusagen.




Der ÖVP-Kandidat Plautz (Video)

So wie das abgelaufen ist, zeigt es, was van Staa, der nunmehrige Landtagspräsident, vom Landtag wirklich hält, welche Geringschätzung er in Wahrheit für die Tiroler Volksvertretung empfinden muss.
Nicht nur, welchen Pliatz er mit Plautz in den Landtag setzen wollte, sondern auch wie er diesen Pliatz für den Landtag geködert hat. Laut Plautz damit, dass er als Landtagabgeordneter 3.500 Euro netto verdienen würde, 14 mal jährlich, und dafür nur viermal in Sitzungen gehen müsse. Und dass er für seine Landtagsarbeit einen Manager zur Seite gestellt bekäme, gemeint wohl einen Parteimanager Rauch. Plautz selbst hat an seinem damaligen Arbeitsplatz, dem Gerätewerk Matrei (GWM), von diesem Angebot van Staas offenbar in van Staas Worten berichtet. Und das ist seit Plautz‘ späterer Abfertigungsklage gegen das Gerätewerk sogar in einer gerichtlichen Zeugenaussage eines GWM-Vertreters genau so festgehalten:



OLG Innsbruck 13Ra 19/09


Plautz hat nach seinem Einzug in den Landtag beim Gerätewerk Matrei gekündigt. Zuerst wollte er sechs Monatsgehälter als Abfertigung, dann, als ihm kulanterweise drei angeboten wurden, wollte er zwölf. Bekommen hat er am Ende des arbeitsgerichtlichen Verfahrens null. Plus die Rechnungen beider Anwaltskanzleien für den Prozess. Und dies, obwohl er seiner Meinung nach doch ein Mords-Werbeträger für das Gerätewerk gewesen sei, das er sogar einmal in einer französischen Zeitung erwähnt habe.




Der Bachelor

Auch wenn jetzt offenbar der Freiluftversuch „Wie dumm darf ein Landtagsabgeordneter sein?“ läuft, ist die Sache weniger der Pfeife aus Navis als dem Erfinder des Landtagsabgeordneten Plautz anzulasten. Auch das, van Staa, ist - wieder einmal - Diebstahl an öffentlichen Geldern, wenn man einen so offensichtlich Unfähigen „für 3.500 Euro netto 14mal jährlich“ in den Landtag hineinsetzt.




Der ÖVP-Abgeordnete Plautz (Video)


Van Staa hat diesem Land auf vielerlei Weise nachhaltige, irreparable Schäden zugefügt (Wallnöfer-Bestellung, Tourismusfusionen, Cross-Border, Illwerke-Verkauf, Bergisel-Museum, …).
Altlasten, wohin man schaut, d.h. Zukunftslasten.

Die Bestellung von Konrad Plautz 2008 zum Landtagsabgeordneten zeigt - ähnlich wie jene des Konrad Streiter 2006 zum TIWAG-Konsulenten - noch einmal beispielhaft, wie völlig schnurz ihm Land und Leute in seinem Machtwahn stets waren und wie skrupellos er sich zu dessen Befriedigung öffentlicher Gelder bedient (hat).

21.12.2009


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