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Betrug? Amtsmissbrauch? Verbotene Intervention?
Der „Fall TIWAG / Stift Stams“ schreit nach dem Staatsanwalt.


Vor knapp einem Jahr wurde hier darüber berichtet, dass der damalige Landeshauptmann und TIWAG-Eigentümer van Staa die TIWAG 2006 beauftragt hatte, für seinen Freund und Beichtvater, Abt German Erd, die Planungsarbeiten für ein Kraftwerk der „E-Werk Stift Stams GmbH“ kostenlos durchzuführen.
Der Wert der TIWAG-Arbeiten inklusive der Bauleitung betrug mehr als 400.000 Euro. Bezahlt wurde bis heute nicht.

Wallnöfer hat nach unserem Bericht zugeben müssen, dass van Staa für das Stift interveniert hat, dass die TIWAG für das Stift geplant hat und dass das Stift nichts dafür bezahlt hat.

Weil das natürlich in Richtung vorsätzlichen Betruges geht, hat er Alois Vahrner, seinen Mann bei der „Tiroler Tageszeitung“, angeschmiert oder seinen Vahrner uns anschmieren lassen.

„Wallnöfer lügt der TT zwei Zahlungsbelege vor“

Mit Hilfe der TT wollte Wallnöfer nämlich vertuschen, dass gar nie daran gedacht war, die TIWAG-Planungskosten in der Höhe von „mehreren 100.000 Euro“ (Wallnöfer) von der E-Werk Stift Stams GmbH einzufordern. Zum Schein lügt er, laut TT, „der TT zwei Zahlungsbelege der E-Werk Stams GmbH vom Mai und Dezember 2007 über insgesamt 66.000 € vor“. Diese beiden Rechnungen haben, wie wir heute wissen, absolut nichts mit den Planungsarbeiten und der von der TIWAG organisierten Bauabwicklung für das „Kraftwerk Stamserbach“ zu tun!
Die der TT vorlügenden zwei Zahlungsbelege sind in Wahrheit einer für eine TIWAG-Trafostation, erstens, und einer für die Arbeiten der TIWAG-Netz-AG an dieser Trafostation, zweitens. Beide in der Höhe von ca. 33.000 Euro inkl. MWSt.
Hier hat Wallnöfer die Öffentlichkeit und den Staatsanwalt bewusst irregeführt!



Statt „Wallnöfer legt der TT ...“ müsste es grammatikalisch und sachlich richtig heißen:
„Wallnöfer legt die TT“
(Tiroler Tageszeitung, 6.5.2008)

Weil der Deal aufgrund unserer Berichterstattung für Wallnöfer und van Staa strafrechtlich relevant zu werden drohte, hat die TIWAG dem Stift Stams dann doch, zumindest pro forma, eine Rechnung über 400.000 Euro zugeschickt. Diese ist nach unserem Kenntnisstand bis zum heutigen Tage bewusst nicht bezahlt worden. Offenbar setzt man jetzt auf Uneinbringlichkeit, womit van Staas seinerzeitige Zusage – fast – perfekt gehalten hätte.

Weder der TIWAG-Vorstand noch der Geschäftsführer der E-Werk Stift Stams GmbH, Abt German Erd, wollten auf meine diesbezügliche Anfragen Stellung nehmen.

Ich habe daher nachstehende Sachverhaltsdarstellung der Staatsanwaltschaft Innsbruck zur Prüfung übermittelt.




21.4.2009


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