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Es war ein gutes Jahr – Unser Rückblick auf 2008

Amtlicher Gutachter bestätigt van Staas „Schwein“-Sager
In den staatsanwaltlichen Ermittlungen, die nicht gegen den Schwein-Sager, sondern gegen mich, den Schwein-Sager-Veröffentlicher, geführt werden, gibt es einen unvorhergesehenen Betriebsunfall, der es sogar in die „Zeit im Bild 1“ schafft: Das beim beeideten Sachverständigen in Auftrag gegebene Gutachten kommt zum eindeutigen Ergebnis, dass mein Tonbandmitschnitt nicht manipuliert ist und dass darauf eindeutig „das Schwein“ zu hören ist. nachlesen


Der falsche Kraftwerksgegner Haßlacher wird als falscher Magister entlarvt
Sein doppeltes Spiel als scheinbarer Kritiker der Kraftwerkspläne und als wirklicher Duz-Freund van Staas und Wallnöfers hat dem Alpenvereinsfunktionär seinen akademischen Titel gekostet, den er nie hatte. Ein Bluffer hat ausgeblufft. (hier nachzulesen bzw. beim ORF)


TIWAG-Manager in erster Instanz wegen Zuhälterei verurteilt
Zwei Jahre lang schaffte es Bruno Wallnöfer nicht, sich von einem der Zuhälterei angeklagten Teamleiter zu distanzieren. Erst nach der Verurteilung am Landesgericht hat sich die TIWAG wegen des „dringenden Verdachts“ der „Inanspruchnahme von betrieblichen Materialien und Geräten“ dem weiteren Verfahren als Privatbeteiligte angeschlossen. Das Ersturteil wurde inzwischen vom OLG aufgehoben. Die Neuverhandlung beginnt Mitte Jänner 2009. nachlesen


„Schwein-Sager“-Ermittlungen werden Fall für den Parlamentarischen U-Ausschuss
Die politischen Hintergründe, wie die ÖVP Tirol unter van Staa das Büro für interne Angelegenheiten unter Günther Platter auf mich ansetzen konnte, sollte durch Einvernahme der Zeugen van Staa, Platter, Rauch, Pupp, Galopp usw. geklärt werden. Die Tätigkeit des U-Ausschusses ist jedoch aufgrund der Neuwahlen bereits vor der Behandlung dieses Punktes des Prüfauftrages abrupt beendet worden. (Tagebuch, 24.3.2008)


Statt des TIWAG-Maulwurfs fliegt der TIWAG-Maulwurfsucher auf
Bruno Wallnöfer hat nach der Veröffentlichung des geheimen TIWAG-Optionenberichts Detektive engagiert, die 1121 Stunden erfolglos in unserem Umfeld schnüffeln und der TIWAG 152.574 Euro in Rechnung stellen durften. Diese ging durch die Medien. Wie ich jetzt weiß, hat die TIWAG die Spitzel nach der Dokumentation der Cross-Border-Gaunereien auf dieser Seite erneut auf mich angesetzt. Meine Beschwerden bei der Datenschutzkommission sind noch anhängig.
(Tagebuch, 10.3.2008)


Parlamentarische Anfrage in der „Schwein-Sager“-Affäre
In der Beantwortung einer schriftlichen Anfrage bezeichnet die Justizministerin die Ermittlungen gegen mich als „Verfahren mit politischem Einschlag“ und verrät so nebenbei, wie das ganze aufgrund „einer Erklärung der ÖVP-Tirol“ ins Rollen kam.
(Tagebuch 17.6.2008) und nachlesen

Die (ehrab)schneidigen „Piperflyer“ und „Outlooker“ scheißen sich an
Zwei der widerwärtigsten ORF-Kampfposter in Sachen TIWAG und in Sachen van Staa, als „Piperflyer“ und „Outlooker“ so ungeheuer großmäulig und polternd, haben als Othmar Crepaz und Sepp Lintner so erbärmlich klein und winselnd Abbitte getan und sind zur Entschuldigung angerückt. Auf den Knien. Zwei Musterbeispiele für den, ach, so schneidigen, ach, so feigen Tiroler! (Tagebuch, 2.7. und 3.12.2008)




Kurier, 20.4.2008


Freispruch im 500.000-Euro Prozess der TIWAG gegen Markus Wilhelm
Nach einer Prozessdauer von mehr als dreieinhalb Jahren, mehreren Hauptverhandlungen, unzähligen Einvernahmen in Innsbruck, Wien und London hat die TIWAG die Auseinandersetzung mit Pauken und Trompeten und Prozesskosten von geschätzten 140.000 Euro verloren. Die politischen Kosten sind um einiges höher. Weil (ihr) das aber immer noch nicht reicht, geht die TIWAG in die nächste Instanz.


Zwei Honorar-Konsulenten der TIWAG hatten ziemlich viel einzustecken
986.000 Euro und 601.000 Euro haben die beiden Wallnöfer-Günstlinge Berhard Platzer und Georg Hofherr der TIWAG allein im Jahr 2007 an Umsätzen verrechnen dürfen. Wenn auch über ihre sonstigen Fähigkeiten wenig bekannt ist, ihre Nehmerqualitäten sind herausragend! (Tagebuch, 23.9.2008 und 19.11.2008)


Der TIWAG-Chef erhält den Preis, den niemand haben will
Bruno Wallnöfer wird in Wien mit dem „Big-Brother-Award“ in der Sparte „Business und Finanzen“ weniger ausgezeichnet als gebrandmarkt „für den jahrelangen Versuch, den Publizisten Markus Wilhelm zum Schweigen zu bringen“. Der Tiroler Energieversorger habe, so heißt es in der Begründung, „bei seinem beinahe vier Jahre währenden Versuch, einen Kritiker mundtot zu machen, wirklich überhaupt nichts ausgelassen“. (Tagebuch, 25.10.2008) und Wikipedia


CBL-Urteil führt zu Einschaltung des Landesrechnungshofes
Mein Freispruch im Cross-Border-Prozess am LG Innsbruck zwingt die Regierung, den Rechnungshof zu beauftragen, so zu tun als würde er die Cross-Border-Verträge der TIWAG prüfen. Das Ergebnis dieser regierungsabhängigen Institution steht bereits jetzt - vor Beginn der „Untersuchungen“ – fest: Alles bestens! Superverträge zum Wohle des Landes! Kein Risiko! Riesengewinn für die TIWAG! nachlesen


Das Landespolizeikommando bringt van Staa zum Einlenken
Ewige Zeiten war der Landeshauptmann, der sich stets für etwas Besonderes hielt, mit seinem Dienstauto in Innsbruck illegal auf der Busspur unterwegs. Erst als wir der Verkehrspolizei Beine machen, leitet der Landespolizeikommandant ein Strafverfahren gegen van Staa ein. (Tagebuch, 1.9.2008)


Staatsanwaltschaft scheitert mit ihrer Verfolgung wegen Beweismittelfälschung
Nachdem sie mich auf persönliche Initiative des van Staa-Freundes Eckart Rainer (Leiter der Oberstaatsanwaltschaft) neun Monate lang in aller Öffentlichkeit dem „Verdacht der Beweismittelfälschung“ ausgesetzt hat, muss sie ihr Ermittlungsverfahren einstellen. Nicht weil die Suppe zu dünn wäre, sondern weil gar keine Suppe vorhanden ist, in der Sprache des Staatsanwaltes: „weil kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht“. nachlesen


Der Fall Streiter
Der politische Knüller des Jahres überhaupt, der den Ausgang der Landtagswahl mitentschieden hat. Auf dietiwag.org wurde aufgedeckt und dokumentiert, wie van Staa seinen ÖVP-Landesrat in die TIWAG ent- und dort mit einem Konsulentenvertrag versorgt hat: 18.500 Euro monatlich, vertraglich zugesichert auf drei Jahre. Streiter musste gehen. Und van Staa schließlich auch.
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CBL-Showdown
Wenn die TIWAG sogar schon den Gendarm von Zams, der seinerzeit dem Sellrain-Silz-Deal selbst zugestimmt hat, sagen lässt, heute würde man so etwas nicht mehr machen, dann weiß man, dass die Bude am Landhausplatz wackelt. Das Desaster, das aufgrund der von Weingartner, Eberle und van Staa abgeschlossenen Verträge und nicht aufgrund der sogenannten Finanzkrise eingetreten ist, war vorhersehbar. Die finanztechnischen Fallstricke und juristischen Fußfesseln sind auf dieser Seite seit Jahren minuziös dargestellt. Hier Recht bekommen zu haben, freut uns nicht im geringsten.
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Pig Problems jetzt auch für die Justiz selbst
Immer mehr von denen, die van Staa aus der Kacke helfen wollen, zieht er in diese hinein. So gesellte sich zur eingestandenen „Sprachschwäche“ des Anzeigers und der bereits aufgedeckten „Leseschwäche“ des Anklägers zuletzt auch noch die öffentlich vorgeführte „Hörschwäche“ des Richters. Es war die Justiz selbst, die mir im Prozess um van Staas „Schwein“-Sager ein gefälschtes Beweismittel unterschoben hat. Während jedes Schwein ein extrem dünnes Ende hat, könnte die Causa Schwein noch ein recht dickes haben. nachlesen


Und außerdem und überdies
Ja, und da waren dann noch jede Menge anderer Geschichten, die vom ORF und der Tiroler Tageszeitung nur mit Mühe unter dem Teppich gehalten werden konnten. Etwa die Sache, wie van Staa mit seinem Sohn als Strohmann zu einem denkmalgeschützten Hof in Wildermieming kommen konnte oder der Skandal, wie sein Sohn mit Billigstkrediten vom Land einen Hektar landwirtschaftlichen Grund von der TIWAG kaufen konnte oder die Geschichte, wie van Staa einem engen Freund die kostenlose Planung für dessen Kleinkraftwerk durch die TIWAG schenken ließ und und und.
Und 2009 kommt einiges nach.


Und das Beste zum Schluss: Ja, van Staa ist abgewählt worden!
Wir haben ihn auf dieser Seite schon im März als „Gerade-noch-Landeshauptmann“ bezeichnet, im April bereits alles Gute „für die Ihnen noch verbleibenden neun Wochen“ und im Mai bereits „viel Freude im Ruhestand“ gewünscht. Und dann ist das große Werk tatsächlich gelungen und Tirol von einer wirklichen Plage befreit worden.




Unsere Postwurfsendung im Landtagswahlkampf 2008


Wie van Staa jedem an die Nase bindet, hat er begonnen, an seinen Memoiren zu schreiben. Unsere Titelvorschläge: „Das habe ich nie gesagt!“ oder „Da bin ich falsch zitiert worden!“ Dann könnte es ein ziemlich dicker Wälzer werden.

11.12.2008


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